Das Burgdorfer Kreisblatt, Facebook und die Lehrter Rocknacht

Die 20. Lehrter Rocknacht muss am 16. Juni wohl auf mehrere Orte verteilt werden. So was hat es jedenfalls bei den Veranstaltungsankündigungen auf den Facebook-Seiten der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ noch nie gegeben.

Die Ankündigung ist sogar von einem Rundfunksender geteilt worden, 281 gehen auf jeden Fall hin, 714 weitere spielen mit dem Gedanken. Und nun machen sich die ersten auf die Suche nach Karten, die sie gern ergattern würden.

Weitere Themen: Eine gefährliche Fangfrage über die drei Weltreligionen, Konzerte im Garten und das Bilderbuchkino.

Die Ausgabe 19 hier ausdrucken

Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt

Lesetipp: http://www.burgdorfklingtgut.de

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Wilhelmshaven und Johannes Mario Simmel: Gott schützt die Lügenden?

Im Garten

Ein schöner Nachmittag im Garten meiner Eltern: Der neue Simmel und qualmende Zigarette. Foto: Monka

Manchmal schlägt man ein Buch auf und traut seinen Augen nicht. Wie ich derzeit bei Simmels Roman „Gott schützt die Liebenden“.

Lizenzausgabe für die Mitglieder des Deutschen Bücherbundes Stuttgart Hamburg München
Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung, vorbehalten
Paul Zsolnay Verlag Gesellschaft m.b.H., Wien/Hamburg 1957
Satz und Druck: Hanseatische Druckanstalt, Hamburg
Papier: Bohnenberger & Cie., Niefern
Bindearbeiten: Müller & Sohn, Stuttgart 80

In dieser Geschichte heißen zwei Romanfiguren Wagner und Hellwig. Hellwig ist der Höhergestellte. Das wäre der CDU-Fraktionsvorsitzende auch gerne, deswegen hat er den Oberbürgermeister bereits zum Problem erklärt, wenn es in der Koalition mit der SPD knirscht. Bald kracht es. Aber erst kommt das Silvesterfeuerwerk.

Es stinkt zum Simmel

„Es stinkt zum Simmel“ war die Überschrift einer Rezension, in der ein Roman von Simmel – wie lange üblich – verrissen wurde.

Immer schneller Behördenpost: Ist das Haus Ihrer Mutter verkauft worden?

Möglicherweise hat diese Behörde vor einigen Wochen eine „Jetzt knöpfen wir uns mal den Heinz-Peter Tjaden vor“-Abteilung gegründet. Wie schnell ich mittlerweile Post bekomme, ist schon erstaunlich. Den Ton kann ich nur als pietätlos bezeichnen. Denn es geht auch immer um meine Mutter, die am 13. Februar 2013 in einem Alten- und Pflegeheim gestorben ist. In dem Heim lebte sie zwei Jahre lang, vorher hatte sie ein Haus in Voslapp, das sich meine Eltern vom Munde abgespart hatten. Der Garten war der ganze Stolz meiner Mutter, als Kind vom Lande graute ihr stets vor der Vorstellung, in einem großen Mietshaus leben zu müssen. „Dann würde ich schon lange nicht mehr leben“, sagte sie häufiger. Im Januar 2011 brach sie zusammen, sie wurde ins Reinhard-Nieter-Krankenhaus gebracht.

Wann sind meine Stellungnahmen ausreichend?