Sicherheitskonferenz in München als Vorlesewettbewerb getarnt: Heiko Maas führt

Heiko Maaß in seinem Kampfanzug.

Verteidigungsminister Guttenberg hat im November 2009 Verständnis für die deutschen Soldaten geäußert, die von Krieg in Afghanistan sprechen. Über zehn Jahre später behauptet Außenminister Heiko Maas bei der Sicherheitskonferenz in München wie andere vor dem November 2009, am Hindukusch werde die Freiheit verteidigt.

Diese Wiederholung einer überholten Behauptung liest er seelenruhig von einem Blatt Papier ab. Dann blättert er ebenso seelenruhig um und nennt weitere Kriegsgebiete, in denen neuerdings angeblich ebenfalls die Freiheit verteidigt wird.

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Neue Broschüre: Von klugen Tauben und dummen Falken

Fotografiert von Heinz-Peter Tjaden am Südstrand von Wilhelmshaven.

Soeben erschienen: „Von klugen Tauben und dummen Falken-Kurze Geschichten über Tiere und Mörder“. „Mord per Tastendruck“ ist auch schon in einem schwedischen Schulbuch für den Deutsch-Unterricht an Gymnasien erschienen. Außerdem in dieser Broschüre von Heinz-Peter Tjaden: Eine alte Möwe liebt die Freiheit, ein Mann glaubt seiner Frau nicht, dass sie verfolgt wird, drei Männer sind mit ihren Berufen nicht mehr zufrieden, Tauben erweisen sich als listig, ein Gefängnispsychologe provoziert einen Mörder.

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Auf Mutti hören, damit Deutschland Deutschland bleibt

Da kann kommen, wer da wolle. „Deutschland wird Deutschland bleiben“, sagt die Bundeskanzlerin. „Persil“ ist schließlich auch immer „Persil“ geblieben. Wird aber auch schon seit langer Zeit in anderer Verpackung nicht als „Persil“ verkauft. Und so manche deutsche Familie ist sicher: „Das ist eben nicht Persil.“ Wird aber trotzdem immer „Persil“ bleiben.

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Die Jammerlappen-Vereinigung und das Mädchen aus dem Schwarzwald

Verdammt, habe ich schon als 13-, 14-Jähriger gedacht: Da stimmt doch etwas nicht. Dass ich Recht hatte, begriff ich in einem Augenblick. Im Schwarzwald begegnete ich auf einem Waldweg einem Mädchen, das ich nie vergessen werde. Sie trug eine Bluse mit weiten kurzen Ärmeln, einen kurzen Rock und ihre Augen leuchteten, wenn glockenhelle Wörter ihre Lippen verließen. Sie wusste, dass sie hübsch war. Ihr Selbstbewusstsein verlieh ihr eine unglaubliche Lebendigkeit. Dieser Funke sprang auf mich über, und mir schoss der Gedanke durch den Kopf: „Was für ein herrliches Geschöpf Gottes!“ Sie lachte den Tag schön und lockte mich mit verrückten Ideen für die nächsten Stunden.

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Lieblingssekte des „Neuen Wilhelmshaven“ will Kinder nicht frei lassen

In diesem Jahr hat das „Neue Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) seiner Lieblingssekte viel Platz eingeräumt. Die Veröffentlichung eines kritischen Leserbriefes über die Neuapostolische Kirche (NAK) verweigerte NW-Chefredakteur Gerd Abeldt. Worüber sich viele im Rathaus und im Jobcenter gefreut haben dürften. Abeldt versicherte mir aber, dass meine Informationen in die künftige Berichterstattung einfließen würden. Die gar keine eigene Berichterstattung war. Das NW druckte die NAK-Pressemitteilungen ohne eigene Recherchen ab.

Ein Psychopath als Chef

Die Gedanken sind frei

Dieses Lied kennen wir alle. Die meisten von uns sind von Lehrerinnen und Lehrern mit den Strophen bekannt gemacht worden – und ich als Schüler habe gedacht: „Da haben Sie Recht. Wenn Sie wüssten…“

Was aber geschieht, wenn die Gedanken nicht nur frei sind, sondern man auch noch so frei ist, sie jemandem mitzuteilen? 

Noch nie gemacht?

Krisensitzung der Merkel-Regierung: Wer hat noch von Guttenberg abgekupfert?

Morgen trifft sich das Kabinett Merkel zu einer Krisensitzung. Motto: „Mein lieber Schwan!“ Die Bundeskanzlerin will die Vertrauensfrage stellen, die da lauten soll: „Mal ehrlich, wer hat von wem – außer von Guttenberg – abgeschrieben?“ Sogleich will Merkel ein Geständnis ablegen, das die „Bild“-Zeitung bereits als Vorabdruck veröffentlichen wird: „Jetzt schreiben wir nicht mehr ab – Merkel erfindet neue Wege“.

Die Geständnisse