Kinder- und Jugendhilfesystem: Marcus Weinberg will aufräumen

Er hat sich viel vorgenommen.

Eine Inobhutnahme ist die allerletzte und extremste Maßnahme zum Schutz des Kindes. Zu oft wird so in eine Familie eingegriffen, der vielleicht auf andere Weise geholfen werden könnte. Angehörige, die ihr Kind zu Unrecht weggeben müssen, sind wütend, frustriert und verlieren den Glauben an den Rechtsstaat.

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Erfindung des Wilhelmshavener Jugendamtes: Kontakloses Stalken /Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 23

Caren Marks kandidiert in Teilen der Region Hannover.

Das ist natürlich schwer zu glauben: Das Wilhelmshavener Jugendamt hat mich des Stalkings einer Mitarbeiterin beschuldigt. Behauptet wurde das vor Gericht. Schriftlich. Begründet wurde so das Aussageverbot für diese Mitarbeiterin. Mit diesem Aussageverbot machte das Jugendamt den Weg frei für Lügen von zwei Polizeibeamten vor dem Amtsgericht in Wilhelmshaven. Ob gewollt oder nicht, ist inzwischen unerheblich. Diese Behörde lachte mich entweder aus oder reagierte überhaupt nicht auf meine Fragen zu diesem Skandal.

Das ist natürlich ebenfalls schwer zu glauben: Mit der Jugendamtsmitarbeiterin, die ich gestalkt haben soll, habe ich bis heute kein einziges Wort gesprochen. Nirgendwo.

Und was sagt die SPD-Bundestagskandidatin Caren Marks dazu? Das frage ich sie öffentlich in der Ausgabe 23 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“. Geschildert werden auch andere Jugendamts-Merkwürdigkeiten.

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Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/altkreiskurier

Die Wilhelmshavener Jugendamtsgeschichte lesen Sie unter http://www.szenewilhelmshaven.de

Kinder- und Jugendhilfe: Sickergrube für Milliardenbeträge/Tummelfeld für Esoteriker

Das soziale System gleicht einer Sickergrube für Milliardenbeträge. Kontrollen funktionieren nicht, wenn sie überhaupt gemacht werden. Alles sei viel zu intransparent, hat sich kürzlich ein Experte beklagt, der aber offenbar die Möglichkeiten des World Wide Web nicht kennt. Surft man lange genug durch dieses Netz der Informationen, findet man oft genug Erstaunliches heraus. Zum Beispiel: Gelegentlich kontrollieren sich Kontrolleure selbst. Sie sitzen in Gremien von Einrichtungen, die sie eigentlich von außen betrachten sollen. Damit sie den Überblick nicht verlieren.

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Irrsinn im deutschen Kinder- und Jugendhilfesystem

Eine angeblich soziale Einrichtung wirbt mit Etikettenschwindel, der Leiter glaubt, dass er von der Kinderporno-Industrie verfolgt wird, auf seinen Internet-Seiten erfindet er Prozesserfolge, Jugendämter schauen lange tatenlos zu oder unterstützen diese Einrichtung sogar noch bei der Zerstörung von Familien. 

Ein Beispiel für Irrsinn im Kinder- und Jugendhilfesystem 

Kinder- und Jugendhilfesystem ähnelt immer mehr einer Sekte

„Insbesondere ein Schreiber aus Wilhelmshaven namens Heinz-Peter Tjaden hat in den vergangenen Jahren umfangreiche perfide und sachlich nicht gerechtfertigte Behauptungen über mich im Internet verbreitet“, ist ein typischer Fall von Brett vorm Kopf. Das offenbar zu allen politischen, religiösen und psychischen Sekten gehört. Nicht nur die Partei, auch der Guru und der Therapeut haben immer Recht.

 

Geschrieben hat die hier zitierten Zeilen ein Sozialpädagoge aus Lüneburg, der bis Juli 2011 eine angeblich therapeutische Einrichtung leitete. 2010 und 2011 ging er gegen mich massiv vor, Kritik an seinen Methoden wollte er wegklagen. Fast immer vergeblich. Und was lernte dieser Sozialpädagoge daraus? Offenbar nichts. Dazu lernen können Sektierer wohl auch nicht. Was nicht in ihre Welt passt, müssen sie verdrängen und zur Lüge erklären.

Brett vorm Kopf

Wilhelmshaven braucht so viele Pflegeeltern wie möglich?

Das „Neue Wilhelmshaven“ (NW, ehemals „Wilhelmshavener Zeitung“, WZ) kann noch so viele Seiten haben, vieles ist einseitig. Wie heute der Artikel „Verunsicherten Kindern sichere Umgebung bieten – Jugendamt. In Wilhelmshaven fehlen viele Pflegefamilien, die fremde Kinder dauerhaft bei sich aufnehmen wollen“. Zitiert wird in diesem Bericht Claudia Feit vom Adoptions- und Pflegekinderdienst der Stadt. Erst einmal mit dem Satz: „So viele wie möglich.“ Diese Aussage bezieht sich auf die Zahl der Pflegeeltern, die in Wilhelmshaven erforderlich ist. So viele wie nötig, wäre wohl eine klügeres Ziel.

Dann in dieser Passage: „Als erstes kamen zwei Geschwister zu Familie Ommen. Sie waren ein und sieben Jahre alt. Eigentlich werden Geschwister nicht in derselben Pflegefamilie untergebracht. Das ältere Kind habe in diesen Fällen häufig bereits Verantwortung für das Jüngere und die Rolle des Beschützers übernommen. ´Diese ungesunde Struktur muss aufgebrochen werden, damit sich die Kinder emotional entwickeln können´, erklärt Claudia Feit. Anders hätten die Pflegeeltern kaum eine Chance, an die Kinder heranzukommen.“

Aufruf zu Gesetzesbruch?

Eltern, hört die Gutachter-Signale! Mir ist mal wieder schlecht

„Eingeschränkte Bindungstoleranz“. Diesen Begriff aus einer Stellungnahme einer Gutachterin aus München muss ich erst einmal googeln. Worauf ein Vater, der sich 2008 in einem Forum zu Wort gemeldet hat, bereits seit geraumer Zeit verzichten
kann. Er hält diesen Begriff für den dümmsten, den er jemals in einem Gutachten gelesen hat. Wenn stimmt, was er schreibt, dann ist Verständnis für diese Einschätzung durchaus angebracht. Seine Geschichte: Eine Mutter verschwindet mitsamt Kind vorübergehend von der Bildfläche, kehrt dann aber wieder zurück. Woraus ein Gutachter schließt, dass ihre Bindungstoleranz größer sei als die des Vaters. Was bedeuten könnte: Hätte der Vater das Kind entführt, wäre ihm das positiv angerechnet worden.

Macht Schluss mit dieser Geldverschwendung

Noch ist nicht überall Münster: Wann lässt das Jugendamt die ersten Mütter abholen?

Wann holen sie in Münster die ersten Mütter ab, weil sie um ihre Kinder kämpfen? Wann lösen sie in Münster die Familiengerichte auf, weil das Jugendamt entscheidet? Diese Fragen stelle ich mir nach einem Telefonanruf, den ich vor einer halben Stunde bekommen habe. Als Redakteur und Schriftsteller beschäftige ich mich seit vier Jahren mit dem Thema Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland. Damals habe ich ein Fax von einer Familie aus Mönchengladbach bekommen, die um ihre Tochter kämpfte. Den Fall habe ich in der Broschüre „Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken“ geschildert, die bei www.lulu.com erschienen ist. Seither wendeten sich viele Verzweifelte an mich.  Was sie mir erzählten, verschlug mir oft genug die Sprache. Fand ich sie wieder, blockten die Behörden ab, beriefen sich auf den Datenschutz, beantworteten nicht einmal so naheliegende Fragen wie diese: Warum werden in Mönchengladbach siebenmal so viele Kinder entzogen wie in Krefeld?

Zurück zum heutigen Telefonat: Diese Mutter aus Münster wurde eigenen Angaben zufolge gestern von der Universitätsklinik angerufen. Sofort dachte sie, ihrem Jungen, der ihr vor zweieinhalb Jahren ohne ersichtlichen Grund weggenommen worden ist, sei etwas passiert. Dann fragte sie den Anrufer nach der Klinikabteilung, für die er arbeitet. Daraufhin gab er sich als Psychiater aus, der mit der Mutter einen Termin vereinbaren wollte. Von wem er die Telefonnummer dieser Mutter hatte, wollte er nicht verraten.

Also erkundigte sich diese Münsteranerin beim Jugendamt. Bei diesem Gespräch hat der für den Fall zuständige Mitarbeiter etwas gesagt, was er niemals sagen dürfte: „Sie bekommen Ihre Kinder nie wieder.“  Das zweite Kind dieser Mutter ist seit fast drei Jahren nicht mehr zuhause und lebt in einer Pflegefamilie, die dieser Mutter unbekannt ist.

So weit die Geschichte, die mir diese Mutter heute erzählt hat. Ich kenne unzählige Dokumente über diesen Fall. Deshalb traue ich inzwischen dem zuständigen Jugendamtsmitarbeiter jeden Gesetzesverstoß zu. Denn noch leben wir nicht in einem Land, in dem Ärzte entscheiden, wann jemand bei ihnen zu erscheinen hat, noch leben wir nicht in einem Land, in dem Jugendamtsmitarbeiter Gerichtsentscheidungen vorwegnehmen dürfen, noch leben wir nicht in einem Land, in dem Geschwister ohne nachvollziehbare Gründe getrennt werden dürfen, noch leben wir nicht in einem Land,  in dem der Datenschutz nur gilt, wenn Informationen zurückgehalten werden sollen.

Denn: Noch ist nicht überall Münster. Außer vielleicht in Mönchengladbach und in Lüneburg, wo ein Sozialpädagoge so viele Familien zerstört hat, dass man sich fragt, warum sich die Evangelische Hochschule Dresden solch einen Mann als Honorarprofessor leistet, der ganz nebenbei auch noch esoterischen Unfug verbreitet. In Lüneburg gibt es übrigens auch so einen Jugendamtsmitarbeiter wie den aus Münster. Kürzlich hat der gesagt, dass die Trennung eines Mädchens von ihren Geschwistern noch Bestand hat, bis die heute 11- und 12-Jährigen 14 Jahre alt sind. Bis dahin sollen sie in einer Einrichtung für Drogenkranke verwahrt werden, deren Geschäftsführerin jüngst das Weite gesucht hat, jetzt für das Bayerische Rote Kreuz in Erding arbeitet und mit ihrer beruflichen Vergangenheit nichts mehr zu tun haben will.

Immer mehr Opfer dieses Irrsinns wenden sich an mich. Da soll noch jemand sagen, dass es überall eine gut funktionierende Kinder- und Jugendhilfe gibt.

Weitere Infos über www.wagniskinder.de