Familienrichter aus Otterndorf weiß nichts über eine Verfahrenspflegerin?

Für so manche Jugendamtsmitarbeiterin und so manchen Jugendamtsmitarbeiter beginnt der Dienst mit einem Gebet, das da lautet:

 Unser täglich Unfähigkeit gib uns heute

Und erlöse uns von den Eltern

Denn sie sind das Übel

Und sozialpädagogisch nicht vorgebildet.

Unser sei das Gesetz und die Begehrlichkeit

Am Schreibtisch und auch draußen.

Verfahrenspfleger grüßen wir auch heute

Denn sie sind bei uns alle Tage.

Bei Gericht und auch sonst ohne Frage

Die ein Richter auch nie stellen würde.

Mutter aus Lüneburg bekommt diese Antwort

Werbeanzeigen

Jagdterrier Mike Tjaden empört: Niemand hört auf Martina, die Fürsorgliche, und auf ihn

Ich bin es. Der leidgeprüfte Jagdterrier Mike Tjaden, der heute nicht die „Wilhelmshavener Zeitung“ liest, sondern mir selbst jeden Wunsch von meinen treuen Augen ab, der immer noch nicht in Erfüllung gegangen ist, obwohl es vor zweieinhalb Jahren danach aussah.

Damals wäre mein Herrchen, dieser Heini Heinz-Peter Tjaden, beinahe in eine katholische Kirche in Münster gegangen, um bei der Taufe von zwei Kindern dabei zu sein. Sogleich riss ich aus und rannte nach Lüdinghausen, wo mir eine Frau begegnete, die ich im richtigen Moment traf. Diese Frau hieß Martina Große-Feldhaus und war Verfahrensbeiständin an Familiengerichten. Der berichtete ich von der drohenden Tauf-Gefahr.

Ich passe auf

Jugendamt und Familiengericht von Münster irren sich: Junge nicht in Lebensgefahr – Junge an der Nordsee

Was haben sie in Münster alles zusammen geschwafelt. Die beiden Kinder (ein Fünfjähriger und eine Dreijährige) seien bei der Mutter in Lebensgefahr. Kommissar Internet kann nichts Sachdienliches beitragen, damit sich diese Geschichte zum Guten wendet. Das hat vor gut einem Jahr sogar ein Gutachter in einem Schriftsatz für das Familiengericht von Münster so festgehalten, weil viele so genannte Experten gern fixieren, was ein Jugendamt ihnen vorgesagt hat. Auch für Nachplappern gibt es schließlich Geld, da kann man ruhig wichtige Daten so durcheinander würfeln, dass jedes Spielcasino sagen würde: „Sie halten sich entweder an die Regeln – oder Sie fliegen hier raus.“ Doch das Jugendamt von Münster ist kein Spielcasino…

Viel behauptet

Im Auftrag des Familiengerichtes von Münster: Gutachter wirft sich selbst unethisches Verhalten vor

Was ich hier schreibe, weiß auch der Gutachter T. aus Drensteinfurt. Nach jeder Folge bekommt er eine mail von mir. Darauf reagiert er allerdings nicht. Was ich verständlich finde, denn eine Rechtfertigung für seine Ausführungen wird er wohl kaum finden können, denn die Widersprüche zwischen Gutachten, Gerichtsbeschluss und Brief des Jugendamtes an die Mutter vom 27. Dezember 2012 sind so groß, dass sie unmöglich überbrückt werden können.
 
In so einer Art Zusammenfassung schreibt der Gutachter, dass die Mutter seine Arbeit erschwert habe, weil sie eine Mitwirkung verweigerte: „Eine Einschätzung ihrer Persönlichkeit ist somit dem Unterzeichner nicht möglich.“ Deswegen könne er nur Mutmaßungen anstellen, „was jedoch ethisch und fachlich bedenklich ist“. Wer daraus schließt, dass diesem Gutachter dann auch die Beantwortung der Fragen des Familiengerichtes zum zukünftigen Umgang von Mutter und Kind unmöglich sein muss, der irrt sich allerdings. Noch schlimmer: Anschließend macht er genau das, was er angeblich selbst unethisch findet.
 

Analyse eines Gutachtens: Familiengericht nur verlängerter Arm des Jugendamtes?

Beschäftigen soll sich der Gutachter (ein Diplom-Psychologe) mit diesen Fragen: „Ob und für welchen Zeitraum ein Umgang (der Mutter, der Verf.) eine Gefährdung des Kindeswohls darstellen würde und wenn nicht, ob der Umgang zwischen der Kindesmutter und dem Kind (gemeint ist die Dreijährige, die bei Pflegeeltern lebt, der Verf.) ohne Einschränkung dem Kindeswohl entspricht oder ob die Wahrung des Kindeswohls eine konkrete, gegebenenfalls einschränkende Ausgestaltung des Umgangs erfordere.“

Da weiß doch ein Diplom-Psychologe sofort, welche Antworten von ihm erwartet werden. Mit dem Thema, ob das Mädchen nicht endlich zur Mutter zurückkehren sollte und wie diese Rückkehr zu gestalten wäre, soll er sich nicht beschäftigen. Die Trennung von Mutter und Kind dient also auf jeden Fall dem Kindeswohl.

Eine Analyse-Serie

Katrin Hummel (Frankfurter Allgemeine Zeitung): Auch nur eine ohnmächtige Ruferin in der Kindeswohl-Wüste?

Immer wieder beschäftigt sich die FAZ-Redakteurin Katrin Hummel mit dem Kinder- und Jugendhilfe-Elend in Deutschland. Besser wird kaum etwas. Nicht zum ersten Mal werden Gutachter kritisiert, die eher nach Hörensagen urteilen als auf wissenschaftlicher Basis. Dennoch bleiben die meisten Jugendämter und Familiengerichte Gutachter-hörig. Ob nun ein Richter bei der Analyse von Gutachten feststellt, dass 198 von 200 völlig wertlos sind, oder Psychologen herausfinden, dass sich so mancher Sachverständige als Gaukler entpuppt, schreckt kaum jemanden auf. Fehlt dafür die Zeit – wollen Jugendämter und Gerichte Akten möglichst schnell wieder schließen, damit sie für das nächste Kind eine möglicherweise ebenfalls falsche Entscheidung treffen können?

Gutachter-Pfusch am Kind

Münster: Jugendamts- und Caritas-Mitarbeiter sollen zu einem Facharzt?

Die Mutter aus Münster, die am 29. September 2012 eine Wohnung in Wilhelmshaven gefunden hat, leidet nicht mehr unter Schlafstörungen. Denn das Jugendamt Münster-Kinderhaus ist so weit weg, dass diese Parallelwelt immer mehr verblasst. In Erinnerung bringt sich der nicht mehr zuständige Mitarbeiter allerdings immer noch mit Anträgen, die auf Wahrnehmungsstörungen beruhen.

Kommissar Internet begrüßt Antrag