Verbotene Broschüre über Wilhelmshavener Jugendamts-Skandal wieder im Lulu-Programm

Christoph

„Niemals dürft ihr so tief sinken, den Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“

Erich Kästner

Dieses Dichterwort nehme ich mir dermaßen zu Herzen, dass ich jetzt bei Lulu eine Neufassung meiner Broschüre „Lügen haben Jugendamts-Beine“ veröffentlicht habe. Sie heißt „Christoph, dieses Buch verbieten Sie nicht“. Christoph heißt der Wilhelmshavener Polizeibeamte, der mit einem Kollegen im Auftrag des Jugendamtes am 17. Juni 2013 meine damalige Wohnung durchsucht hat. Die beiden Polizeibeamten nannten sich Wiegand und Schweiger, hießen aber anders. Was ich erst nach Monaten erfuhr. Das Jugendamt schwieg beharrlich.

2014 wurde ich wegen meiner Berichte vor das Wilhelmshavener Amtsgericht gezerrt, einmal strafrechtlich, einmal zivilrechtlich. Die Polizeibeamten logen das Blaue vom Himmel. Auch darüber berichtete ich. Darauf reagierte Christoph auf merkwürdige Art und Weise, die seinem Chef gar nicht gefiel. Die erste Fassung meiner Broschüre wurde aus dem Lulu-Programm genommen, weil man eine Klage fürchtete.

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Park or buy: Wilhelmshaven rechnet

Aus Erich Kästners „Aus der Wanduhr tropft die Zeit“ hätte Oberbürgermeister Andreas Wagner gern „Aus der Parkuhr klimpert Geld in die Stadtkasse“ gemacht – und zwar jedes Jahr 500 000 Euro mehr als bisher. Doch Wilhelmshaven rechnet. Das Ergebnis lautet: Park or buy.

So macht es diese Musterfamilie

Du liebst die Menschen nicht. Du hast es leicht.

Was euch misslang, wird uns gelingen.
Das Ziel, das wir erreichen werden, heißt:
Die Welt zu ihrem Glück zu zwingen!

Was sollen denn die Güte und der Geist,
wenn sich ihr Wesen nur an denen,
die selber gut und weise sind, erweist?

Das Glück der Welt, das wir so sehr ersehnen,
wird durch die Sehnsucht nicht erreicht.
Das Glück der Menschheit kostet Blut und Tränen!

Der Chronist resümiert:

Du liebst die Menschen nicht. Du hast es leicht.

Erich Kästner

Woran dieses Gedicht erinnert

Bald nun ist Wähler-Zeit in Niedersachsen: Nicht durch Kakao ziehen lassen

So mancher Sechs- oder Siebenjährige legt bis zur Schule schon mehr Kilometer zurück als Mami oder Papi auf dem Weg zur Arbeit. Machen die Politikerinnen und Politiker so weiter, folgt auf die Massentierhaltung die Massenschülerhaltung – und in keinem kleinen Gemeinwesen hört man mehr Kinder, die in der Pause auf einem Schulhof spielen. Alles, was mit Bildung zu tun hat, wird ausgelagert. Hoffentlich haben Politikerinnen und Politiker nicht noch mehr auf Lager.

Der Kästner-Wähler