Behördenschikane und Kritik an Sekte: Besteht ein Zusammenhang?

Es war einmal ein Haus. Das stand im Stadtnorden. Dort wuchsen fünf Kinder auf, die irgendwann selbst eine Familie gründeten, aus Mutter und Vater wurden Oma und Opa, die Enkel spielten im Garten, bis aus Oma und Opa Uroma und Uropa wurden und die Enkel mit den Urenkeln im Garten herumtollten.

 

Inzwischen sind Uroma und Uropa gestorben, das Haus wurde 2011 verkauft. Den Papierkram erledigte ein Notar in der Nordseepassage, alle zuständigen Behörden wurden informiert und bekamen die entsprechenden Urkunden. Das hat eine der Behörden inzwischen wohl mehrmals vergessen.

Die merkwürdige Geschichte

Haben sich Wilhelmshavener SPD-Mitglieder als politische Leichenfledderer versucht?

Das finde ich widerlich: Die Hinterbliebenen sitzen beim Leichenschmaus und brechen einen Streit über das Erbe vom Zaun. Verstorbene hinterlassen aber nicht nur Materielles, manche auch Politisches. Wie mein Bruder Joachim Tjaden, der vorige Woche Montag im Alter von 55 Jahren in seinem Garten tot zusammengebrochen ist. Er saß für die Wählergemeinschaft BASU (Bildung, Arbeit, Soziales, Umwelt) im Rat der Stadt Wilhelmshaven.

Sein Leichnam ist noch nicht ganz kalt gewesen, da liefen mir vorliegenden Informationen zufolge Mitglieder der Wilhelmshavener SPD los und wollten das politische Erbe meines Bruders zerfleddern. Sie sprachen demnach BASU-Mitglieder an und versuchten, diese zu einem Eintritt in die SPD zu bewegen, denn mit dem Tod meines Bruders sei auch die Wählergemeinschaft tot.

Träfe das zu, fände ich das dermaßen widerlich, dass mir die passenden Worte fehlten.

Heinz-Peter Tjaden

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