Ausgabe 27/2019: Das „Burgdorfer Kreisblatt“ und der heiße Sommer

Im Sommer wird Mann hässlich.

In der Ausgabe 27 packt die internette Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ zwei heiße Eisen an.

1. Hässliche Männerbeine

Im Sommer wachsen in den Gärten nicht nur Obst und Gemüse, sondern auf Straßen und Plätzen auch aus Shorts weiße Männerbeine, die in kurzen Socken und Sandalen Wurzeln schlagen, damit die Haare zwischen den Kniescheiben besser sprießen.

2. Das Auto als Schwitzkasten

Die Eier schlage ich auf, sie bruzzeln auf dem Beifahrersitz auf einer Alu-Folie. In Engensen nehme ich einen Schluck aus der Flasche. Zitronensaft schmeckt gekocht nicht so besonders. Da meine Schokolade inzwischen flüssig ist, träufele ich kurz vor Schillerslage etwas davon in die Flasche. Schmeckt nun besser.

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Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt

„Burgdorfer Kreisblatt“-Umfrage: Wenn am Sonntag Kommunalwahlen in Burgwedel wären…

Bei der Kommunalwahl in Burgwedel treten am 11. September acht Parteien an. Das „Burgdorfer Kreisblatt“ stellt die Sonntagsfrage: „Wenn am Sonntag Kommunalwahlen wären“. Weitere Informationen

Die zweite Ehefrau des ersten Ehemannes meiner vierten Ehefrau…

Ich bin oft in Burgdorf, fast täglich radele ich – meistens mit meinem Hund – dort hin. Unterwegs werde ich immer wieder auf diese Radtouren angesprochen – am häufigsten von einem Mann, dessen Schafe in einem Wald zwischen Engensen und Schillerslage grasen. Über den habe ich als Lokalredakteur vor vielen, vielen Jahren berichtet – daran erinnert er sich noch heute gern. Sogar die Schlagzeile meines damaligen Berichtes kennt er noch. „Pflug als Landräuber“.

Begegnungen

Mein Name steht mit Sebastian Edathy auf einer Liste?

„Und während wir Dir nun diesen Brief schreiben taucht ein neuer böser Verdacht auf – Du und Dein Rechtsanwalt (es folgt der Name meines Rechtsanwaltes) sollen auf der „Spade“ Liste stehen – also der Liste der kanadischen Behörden, auf der auch Sebastian Edathy und der BKA Beamte stehen. Erste Ernmittlungen wurden schon durchgeführt. 
Wir sind entsetzt!“

Auch das steht in dem „offenen Brief“ an mich, den anonyme blogger ins Netz gestellt haben. Die Schreibfehler habe ich übernommen. Wie bereits berichtet soll auch meine dritte Ehefrau diesen Brief abgesegnet haben. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kämpfte sie gegen den Krebs, diesen Kampf verlor sie am 25. Januar 2014. Zum Sterben hatte sie sich zurückgezogen. Auch ich wusste nicht, wo sie war. Früher behaupteten die anonymen blogger, dass meine erste Ehefrau ebenfalls hinter haltlosen Anschuldigungen stehe. Da sie aber eine in Hannover lebende und mehrfach ausgezeichnete Malerin ist, ließ man diese Behauptung inzwischen fallen.  Bleiben noch eine Tochter des ehemaligen Schützenchefs von Engensen bei Hannover (meine vierte Ehefrau) und meine zweite Ehefrau, die in Ahlhorn wohnt. Meine tote Ehefrau werden diese Schmierfinken jetzt wohl nicht mehr mitzählen. Obwohl ob tot oder lebendig bei ihnen kaum ins Gewicht fallen dürfte. Tote dürften diesen Verleumdern sogar lieber sein – die können sich nicht mehr wehren, wenn ihr Name in den Schmutz gezogen wird. Was allerdings strafbar ist.

Bestes Futter ist dieser „offene Brief“ für alle, die Lynchjustiz mögen. Mit solchen Anschuldigungen als Rückenstärkung könnte man sich trefflich zusammenrotten. So was würden die Verfasser sicherlich billigend in Kauf nehmen. Das Schlimme ist, bis heute kennt niemand die Verfasser, deswegen kann auch niemand sagen, wie krank sie sind. Jedenfalls werden die Hemmungen immer geringer. Gelogen wird immer dreister.

Liebstes Beweismittel dieser Leute ist ein Artikel, den ein Redakteur mit Namen Martin Lauber, der damals für den „Anzeiger für Burgdorf und Lehrte“ arbeitete, am 7. November 2003 veröffentlicht hat. Lauber behauptete seinerzeit, im Netz gebe es mehrere mit Namen versehene Dateien von mir, die mich belasten. Das hatte vor ihm noch niemand behauptet und als ich ihn fragte, was für Dateien das denn seien, antwortete er: „Die kann ich nicht öffnen.“ Ein Freund von mir und ich suchten diese Dateien – und fanden nur eine, die nicht größer war als ein Daumennagel. Das Landgericht von Hildesheim stellte im September 2006 schließlich endgültig fest, dass ich völlig unschuldig war. Die Staatsanwaltschaft von Hannover solle mich endlich in Ruhe lassen. Darüber berichtete Martin Lauber nicht. Das verschwieg er. Er hat bis heute öffentlich darüber kein Wort verloren.

Damit spielte Lauber auch schon anderen Verleumdern in die Hände. Ein ehemaliger CDU-Ratsherr aus Burgdorf hat auf Anfrage gar nicht bestritten, dass er Laubers Ergüsse einem gewissen Ruthard Stachowske zugespielt hat, der damals noch die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch unter dem Dach der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg leitete und systematisch Familien zerstörte. Stachowske marschierte damit zu seiner damaligen Chefin Gisela van der Heijden, die Anfang 2011 mit mir Kontakt aufnehmen wollte, und behauptete, ich sei pädophil. Was sie mir später auch in einer eidesstattlichen Versicherung bestätigte. Das mache Stachowske oft so, viele Kritiker bekämen von ihm den Stempel „pädophil“. In einer Gerichtsakte landete Laubers Artikel ebenfalls. In diesem Verfahren ging es auch um eine Ex-Klientin, die Stachowske juristisch unbedingt fertig machen wollte. Für ihn war ich ein Verbündeter dieser Frau. Also musste auch ich fertig gemacht werden. Was Stachowske misslang. Er wurde seinen Job als Leiter der Einrichtung los.

Kürzlich habe ich einen Leserbrief an die „Neue Presse“ Hannover geschrieben. Er wurde nicht veröffentlicht. Ich bekam auch keine Antwort. Dieses Schweigen nützt den Verleumdern…

Mein Leserbrief an die „Neue Presse“

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Hier gestorben! Burgwedel dürfen nicht länger die Toten abhanden kommen

Vor 20 Jahren noch sind auch die Toten sesshaft gewesen. Sie warteten in ihren Gräbern auf das Jüngste Gericht. Heute ziehen Tote immer häufiger um. Beklagt Martin Lauber in der „Nordhannoverschen Zeitung“: „Was noch vor 20 Jahren das Bild der Friedhöfe prägte, ist mit wachsender Mobilität die Ausnahme geworden.“ Zu jener Zeit, als die Toten noch in ihren Gräbern geblieben sind, gab es Lauber zufolge „über Generationen vererbte, individuell gestaltete Wahlgräber, die von Hinterbliebenen aufopferungsvoll gepflegt werden“. Seither gehe die „Nachfrage insbesondere nach Mehrfachwahlgräbern zurück“. Vorher war schon die Nachfrage nach Massengräbern gesunken. 

Graboffene Sonntage