Burgdorfer Kreisblatt 42/2019: Wenn das Herz der 96-Fans schmilzt/Rotensonntag in Hannover

Die 42. Ausgabe der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ ist erfreulich und traurig zugleich: Zum einen geht es um eine erfolgreiche Broschüre über die Einheit, zum anderen um eine erfolglose Mannschaft. Die Broschüre steht nun in einer Bibliothek über SED-Verbrechen, für die Mannschaft wird am Rotensonntag ein Gottesdienst in der Marktkirche zu Hannover gefeiert. Die ehemalige Landesbischöfin Margot Käßmann hält sich in ihrer Predigt an Josua 7 „Da zerschmolz das Herz des Volkes und wurde wie Wasser“. Außerdem kündigt das „Kreisblatt“ einen Bericht an, Thema „Verarscht von der Volksbank Hannover“.

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Die schöne neue Welt von Aldous Huxley rückt immer näher/Selbst foltern ist doof

Huxley

Sie kommt immer näher: Die schöne neue Welt von Aldous Huxley, in der „Gemeinschaftlichkeit, Einheitlichkeit und Beständigkeit“ mit Konditionierung und Indoktrination hergestellt werden, nur die künstliche Fortpflanzung ist noch nicht so weit gediehen, wie in diesem Roman. Falls nun auch noch Diktatoren begreifen, wie dumm sie sind, wenn sie Kritiker und politische Gegner in Gefängnisse stecken, foltern oder ermorden lassen, dann setzt sich das westliche Modell überall durch. Da in Deutschland jedes Modell perfektioniert wird, soll unser Land einer näheren Betrachtung unterzogen werden.

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Auch Angela Merkel hat die Einheit für „Quatsch“ gehalten

„Im niedersächsischen Landtag kam es im Mai 1989 zum Eklat, als Oppositionsführer Gerhard Schröder (SPD) die Wiedervereinigung als pure Illusion abtat. Johannes Rau, damals SPD-Ministerpräsident in NRW, forderte eine Woche nach der Maueröffnung das sofortige Ende der Wiedervereinigungsdebatte. Der hessische SPD-Landesvorsitzende Hans Eichel beschimpfte die Befürworter der Einheit im November 1989 als realitätsferne Verhinderer deutsch-deutscher Politik.“

Hat der „Focus“ am 30. September 2000 führende Politiker der SPD an den Pranger gestellt. Dass Schröder, Rau, Eichel und andere 1989 diese Auffassungen vertreten haben, beweist nur eins: Die meisten Politiker sind von der Realität so weit entfernt, dass sie die Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit nicht mehr füllen können. Jetzt darf auch Angela Merkel an den Pranger gestellt werden. Sie ist genauso fantasielos gewesen, berichtet heute die „Bild am Sonntag“ (BamS).

Deutsche Zukunftsmusik