Nach der Echo-Verleihung ist vor Tina Bendzkos Schuhschrank-Song

Der Spruch ist bekannt: Ein Mann – ein Wort, eine Frau – ein Wörterbuch. Was aber geschähe, wenn in der Musikszene eine Tina Bendzko auftauchte, die das Lied „Wenn Worte meine Sprache wären“ umtextete?

Könnte eine Liedzeile lauten: „Wenn Wörterbücher meine Schuhe wären.“ Eine andere könnte so benotet werden: „Ich füll den Schuhschrank nicht.“

Chorus:

Mir fehlen die
Schuhe, ich
Hab‘ die Schuhe nicht,
Dir zu klagen was ich fühl‘.
Ich bin
ohne Schuhe, ich
Finde die Schuhe nicht.
Ich hab keine Worte für
mich.
Wenn Wörterbücher meine Schuhe wär´n,
Ich hätt‘ dir schon
gesagt,
Wie ich an deiner Seite shoppen wär‘,
Denn das ist alles, alles,
was ich hab‘.
Ich kann verstehen, dass es dir nicht leicht fällt,
Du
kannst nicht hinter Schuhschränke sehen.
Aber ich begreife nicht, dass es
dich so kalt lässt.
Dir könnt‘ das Schnäppchen der Woche
entgehen.

Chorus (2x):

Mir fehlen die Schuhe,
ich
Hab‘ die Schuhe nicht,
Dir zu sagen, was ich fühl‘.
Ich bin ohne
Schuhe, ich
Füll den Schuhschrank nicht.
Ich hab keine Worte für
mich.

Und schon wäre Tina Bendzko beste Newcomerin bei der
Echo-Preisverleihung wegen des großen Echos, das sie beim weiblichen Publikum
mit diesem Klagelied auslöst…

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Hannes Wader: Morgen dort – heute bei Echo-Preisverleihung

Da war die rechte Sache klar: Dieser Liedermacher musste geschnitten werden. Aber Reinhard Mey hat zu ihm gehalten. Andere auch. Die Schmuddelkinder hielten zusammen. Strömten wie meine Frau und ich ins Aegi, als er in Hannover ein Konzert gab. Bei dem man ihm den Strom abschaltete, weil er zu lange auf der Bühne stand. Da verschwand er für ein paar Minuten. Dann waren Hannes Wader und das Licht wieder da. Wie der Verfassungsschutz den ganzen Abend…

Pistole in den Rippen