Wie hübsch ist der Troll Sia Guetta auf Facebook und beim zerstreuten Wohnen?

Ist Sia Guetta auch so hübsch? Foto: NDR

Er nennt sich Sia Guetta. Er hat bei Facebook eine öffentliche Gruppe eingerichtet, die sich „Betreutes Wohnen-oder: Zerstreutes Wohnen“ nennt und erweckt den Eindruck, dass in dieser Gruppe mit mir über meinen Ratgeber „Zerstreutes Wohnen“ diskutiert werden kann.

Sia Guetta veröffentlicht in dieser Gruppe widerliche Posts.

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Neulich bei der Polizei: Ich lüge, du mobbst, er droht…

Fotografiert vor dem Landgericht in Oldenburg.

Ich gehöre nicht nur zu den potentiellen Opfern der Staatsanwaltschaft Hannover und einer durchgeknallten Lokalpresse, sondern auch der Wilhelmshavener Polizei. Unser Kinderverein in Burgdorf ist deswegen zwar den Bach hinuntergegangen, doch ich habe mich nicht zum Opfer machen lassen. Denn es gibt zu viele anständige Menschen als das man sich von den unanständigen Menschen klein kriegen lassen sollte.

Das Blatt wendet sich immer. Derzeit findet vor dem Oldenburger Landgericht ein Prozess gegen den ehemaligen Wilhelmshavener Polizeichef Hans-Henning von Dincklage statt, der 2013 entlassen worden ist.

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Mein Tagebuch als Zeitung: Gedanken eines Kindes

Der „stern“ interviewt Walter Ulbricht.

Tritt vor das Schienbein.

Mit 13 habe ich angefangen, Tagebuch zu führen. Ich gestaltete die Seiten wie eine Zeitung. Ich berichtete aus der Familie, aus dem Stadtteil, aus der Stadt und manchmal auch über die so genannte „große Politik“. Zwei Beispiele aus dem Jahre 1964 veröffentliche ich hier. Walter Ulbricht hat damals angeblich die Wiedervereinigung noch für möglich gehalten, Meckerfritzen aus der Nachbarschaft bekamen einen Tritt vors Schienbein.

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Step gGmbH Hannover: Das Schweigen des Serdar Saris

Ein Ex-Klient geht zur Lokalzeitung in Lüneburg, er will über seine Erfahrungen in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch berichten, die wie die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg seit 2012 zur Step gGmbH Hannover gehört. Der Chefredakteur will nicht berichten, mit dem ehemaligen Leiter der Einrichtung, Ruthard Stachowske, lege er sich nicht an, sagt er laut Ex-Klient. Stachowske ist Anfang Juli 2011 fristlos entlassen worden.

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Wilhelmshaven-oder: Keine verrücktere Stadt weit und breit

Briefkopf

Das Jobcenter von Wilhelmshaven verschickt Schreiben ohne Unterschrift, im Briefkopf kein Name des Mitarbeiters.

In Hannover sind gestern fünf Fachgerichte in ein neues Gebäude gezogen. Das ist eine gute Idee, findet die niedersächsische Justizministerin. Eine gute Idee hätte ich auch für Wilhelmshaven. Das ist eine schrumpfende Stadt am Jadebusen, in der ich geboren bin und in der ich von 2004 bis Mitte 2014 noch einmal gelebt habe, um festzustellen, dass ich mit den dortigen unsäglichen Verhältnissen nicht zurecht komme. Wenn ich dort gedacht habe, dass mehr nicht mehr geht, ging garantiert noch mehr.

Deswegen müsste eigentlich auch das gehen: Errichtet wird ein neues Gebäude für das Jobcenter, das Amtsgericht, die Polizei, das Jugendamt und für den Oberbürgermeister. Vor dem Einzug müssen sich alle dazu verpflichten, keine Post zu verschicken, gearbeitet werden darf nur nachts, wenn alle anderen schlafen und die Existenz des Gebäudes wird verschwiegen. Es darf sozusagen nichts nach außen dringen.

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Offene Worte für vergeblich verfolgende Verfolger aus Wilhelmshaven

Und ich übergab mich zu einer Zeit, als in Wilhelmshaven wieder einmal einige Leute anderen Leuten sagten: „Was der Tjaden schreibt, verfolgen wir ganz genau. Den kriegen wir auch noch.“ Die Kunde drang schon oft an mein Ohr, doch mich kriegen, kam nur selten vor. Also verfolgt nicht, was ich schreibe, lest es einfach. Oder eben nicht. 

So wird Wilhelmshaven ein schöneres Dorf

Betr. Neuapostolische Kirche: Westdeutscher Rundfunk ertrinkt in Kommentarflut

Westdeutscher Rundfunk
Betr. „Transparenz gehört bei uns dazu“, 150 Jahre Neuapostolische Kirche
 
Guten Tag,
 
mit dieser Kommentarflut hat der WDR nach dem Bericht über die Neuapostolische Kirche sicherlich nicht gerechnet. Und dann verrechnet sich auch noch eine Religionswissenschaftlerin als angebliche Expertin, denn 1863 ist keinesfalls das Gründungsjahr dieser Glaubensgemeinschaft. Richtiger liegt da schon Wikipedia, die von 1878 ausgeht, als der ersten Abspaltung von einer “Erweckungsbewegung” in Großbritannien der nächste Krach in Hamburg folgte, der 1896 mit der Einführung eines neuen Spitzenamtes (“Stammapostel”) beendet werden sollte, in Wirklichkeit aber erst richtig entfacht wurde. Deshalb hat es bis heute mehr als 100 Abspaltungen von der Neuapostolischen Kirche gegeben.
 
Als ich zur Welt kam, waren meine Eltern noch evangelisch. Ich wurde evangelisch getauft, was ich erst als Erwachsener erfuhr. Als ich ein Jahr alt war, wurden meine Eltern neuapostolisch. Da damals die evangelische Taufe von der Neuapostolischen Kirche noch nicht anerkannt wurde, wurde ich ein zweites Mal getauft. Möglicherweise bin ich also ein Doppel-Christ, der als Kind einen Kirchenführer erlebte, der von sich behauptete, er werde nicht mehr sterben, weil Jesus zu seinen Lebzeiten wiederkomme. Erst gab er diese Behauptung als “persönliche Überzeugung” aus, später wurde daraus eine “göttliche Offenbarung”, mit der interne Kritiker offenbar kalt gestellt werden sollten. Kurz vor seiner Pensionierung hat der “Stammapostel” Wilhelm Leber in einer Stellungnahme erklärt, dass man nicht mehr von einer “göttlichen Offenbarung” ausgehe.  Das geschah kurz vor Pfingsten 2013.
 
Im November 1988 stellte der Evangelische Kirchenfunk meine Sektenerzählung “Insel des Zweifels” vor, ausgestrahlt wurde auch ein Kurzinterview mit mir. Ich wies damals auf die Nazi-Vergangenheit der Neuapostolischen Kirche hin und fügte hinzu, dass man immer noch keine “mündigen Gläubigen” wolle. Darauf reagierte die Neuapostolische Kirche Niedersachsen mit einem Strafantrag. Die Staatsanwaltschaft von Hannover stellte das Verfahren jedoch ein, da ich sorgfältig recherchiert hätte. Dieser Strafantrag führte zu Anrufen von ehemaligen und aktuellen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche. Im Laufe der Jahre beriet ich ungefähr 2000 Menschen, die sich mit Selbstmordgedanken herumplagten, die sich eingeengt und unwohl fühlten. Das so Mitgeteilte schrieb ich in mehreren Broschüren auf, aus Kanada drohte man mir deshalb mit “der ganzen Wucht der deutschen Justiz”, es gab weitere Strafanträge. Nichts führte zu dem von der Neuapostolischen Kirche gewünschten Erfolg. Also wurde Druck auf meine Verlegerin ausgeübt, die mich entlassen sollte, wurde behauptet, ich sei tot, versicherte man mir, dass man mich fertig machen werde…etc, etc…
 
Der Neuapostolischen Kirche hatte ich bereits als Jugendlicher wieder den Rücken gekehrt, doch meine Kenntnisse als Insider halfen vielen weiter. Auch spätere Veröffentlichungen wurden von vielen als hilfreich empfunden (siehe http://zeugenjehovas.blogspot.com). Bis heute bin ich für keine Diktatur – ob nun religiöser oder politischer Art – mehr empfänglich. Und das finde ich gut so.