Entscheidend ist, wer hinter dem Sarg geht

Da passt die SPD rein.

Muss man mit der SPD nach der Thüringen-Wahl Mitleid haben? Keinesfalls. Wäre Zeitverschwendung. Denn die Partei wird am 5. Dezember von dem Spitzenduo Olaf Scholz/Klara Geywitz zu Grabe getragen. „Sie kann nichts dafür“, soll auf dem Grabstein stehen.

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Burgdorfer Kreisblatt 43/2018: Kinder als Versuchskaninchen

„Sicher ist, dass alle Versuche der Aufklärung von Missbräuchen einem Flickenteppich gleichen, dem ein Flicken nach dem anderen erst dann hinzugefügt wird, wenn erneute Fakten auf dem Tisch liegen und nicht mehr strittig sind.“

Heißt es in einer Stellungnahme des Vereins ehemaliger Heimkinder (V.e.H.) zu der von der katholischen Kirche veröffentlichten Studie über Missbrauch in Kinderheimen. Zu diesem Flickenteppich gehören diesem Verein zufolge aber auch Medikamentenversuche. 

Diesem Thema will sich die Bundestagsfraktion der Linken am 14. Dezember in Berlin widmen. Das Motto des Fachgespräches, das um 11.30 Uhr in den Räumen des Bundestages beginnt, lautet „Arzneimittel- und Menschenversuche an Heimkindern in den 1950er- bis 1970er-Jahren: Endlich Transparenz und Entschädigungen schaffen“. Bereits um 10 Uhr findet im Paul-Löbe-Haus eine Pressekonferenz statt. 

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Sex mit Ex: Flunkern die Frauen oder übertreiben die Männer?

Wenn ein Fernsehsender meint, er müsse einen Spielfilm unterbrechen, damit mir drei Autofirmen erklären können, was für tolle Fahrzeuge sie herstellen, verlasse ich entweder die Wohnung und gehe noch einmal mit meinem Hund um die Häuser oder ich lese Videotexte. Spannend finde ich stets Umfrageergebnisse. Hätten die Zuschauerinnen und Zuschauer eines gewissen Privatsenders Recht behalten, dann wäre Gregor Gysi jetzt Bundeskanzler. Stets ist die Linke auf über 50 Prozent gekommen.

Die Werbepausen

Links gewinnt bei Stefan Raab: Champagner für alle Nicht-Wähler

Nach Gregor Gysi hat auch Klaus Ernst nach Auffassung der Zuschauerinnen und Zuschauer die besten Argumente gehabt. Links gewinnt also? Weil die SPD mit der Agenda 2010 und mit Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat nicht mehr aus der eigenen Hälfte herauskommt? Weil man bei Cornelia Ottos Sponsoren-Vorschlag sofort denkt, dass diese neue Spitzenkandidatin der Piraten nicht die Logos ihrer Sponsoren auf dem Hemd tragen sollte, sondern alle Internetveröffentlichungen, in denen nun auch an ihrem Stuhl gesägt wird? Endet deshalb jetzt auch schon der „Tatort“ mit einem Zitat von Karl Marx? Und zwar mit diesem: „Freiheit ist, oh Weib, wo du nicht bist.“

Zu allem fähig

Gestern Abend im ZDF: Markus Lanz zu Gast bei Gregor Gysi

Gestern zu später Stunde habe ich Tränen gelacht. Bei Markus Lanz. Zu Gast waren Gregor Gysi, der ehemalige Pressesprecher der Piraten-Partei Christopher Lang, der politische Geschäftsführer der Piraten-Partei Johannes Ponader, das Autorenpaar Sonja Schönemann und Ralf Husmann, außerdem der TV-Koch Andreas C. Studer. Schon nach wenigen Minuten nahm der Fraktionschef der Linken das verbale Zepter in die Hand, führte mit Witz, Selbstironie und mit der Fähigkeit, auch schwierige Themen in einfache Worte zu fassen, durch die Sendung, mit spielerischer Leichtigkeit ließ er die Vertreter der Piraten-Partei Lang und Ponader noch blasser aussehen als sie sonst schon sind und öffnete Beziehungskisten, die eigentlich Sonja Schönemann und Ralf Husmann thematisierten sollten. Die kamen über Frauen sind so und Männer eben anders nicht hinaus.

Der Sendeverlauf