Das „Burgdorfer Kreisblatt“ 35/2019 spendet Trost: Zerstreut wohnen wird nicht teurer

Wohnen in Pflegeheimen wird immer teurer, zerstreutes Wohnen bleibt aber preiswert. Mit dieser fröhlichen Nachricht beginnt die Ausgabe 35 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“. Außerdem: Erntefest in Ramlingen, Film über eine waghalsige Flucht aus der DDR, Oktobermarkt in der mächtigsten Kleinstadt Europas, also in Burgdorf.

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Das letzte Aufbäumen der SPD gegen Giftpfeile von Doris und Boris

Boris Pistorius kann genauso gemein sein wie seine Freundin Doris Schröder-Köpf.

In diesen Tagen muss man die „Neue Presse“ aus Hannover nur zu früh umblättern-schon liest man die richtige Schlagzeile zum falschen Artikel. Die richtige Schlagzeile steht auf Seite 4 und lautet „Das letzte Aufbäumen gegen das Ende“ (Das falsche Thema: Die letzten Tage der DDR und der Versuch von Oppositionellen, die DDR doch noch zu retten.), der richtige Artikel zu dieser Schlagzeile steht auf Seite 7, erörtert wird die Frage, ob der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius für das Amt des SPD-Vorsitzenden kandidiert.

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Dieser Kommentar ist auch in der Ausgabe 23 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ erschienen. Hier ausdrucken

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Klarstellung: Gauck gratuliert Donald Trump nicht in meinem Namen!

Laber-Acki ist nur noch wenige Wochen im Amt, dennoch lässt er immer noch einiges ab. Also schreibt Joachim Gauck an Donald Trump:

„Zu Ihrer Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gratuliere ich Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute.“

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Mikrozensus: Merkel will mehr über Migranten wissen und zahlt das Zwangsgeld

merkel

Sie hat in der DDR nie einen Montblanc besessen.

„Staat will mehr über Migranten wissen.“ Titelt „Bild“ einen laut Kommentator Ernst Elitz (Gründungsintendant des Deutschlandradios) „richtigen Versuch“. Merkel möchte gern wissen, ob Flüchtlinge und andere aus unerfindlichen Gründen Zugereiste Deutsch sprechen, wenn sie unter sich sind. Die Antworten sind laut Merkel so anonym, dass jede falsche Angabe beim Mikrozensus mit einem Zwangsgeld bestraft wird.

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Alice Schwarzer glaubt nicht an den Weihnachtsmann

Cover Ich packe mein Buch

„Liebe Virgina, schwesterliche Verbündete im Geschlechterkampf,

lass dir nichts über den Weihnachtsmann erzählen. Wie viele Kinder vor dir, sollst auch du glauben, was doch jeder sehen kann, nämlich dass es nicht stimmt.

Seit Jahrhunderten reden Väter ihren Kindern ein und das Schlimme ist auch Mädchen, dass ein Mann zu Weihnachten die Geschenke bringt, ein Mann mit Bart und mit einem roten Mantel. Das hätten die Männer gern.“

Ja, es gibt den Weihnachtmann, hat die „Sun“ 1897 einem kleinen Mädchen versichert, das damals einen kleinen Brief an diese Zeitung schrieb. Die Antwort erschien jedes Jahr zu Weihnachten bis zur Einstellung der Zeitung im Jahre 1950. Welche Einstellung aber hätte Alice Schwarzer zu dieser Frage? Eine mögliche Antwort habe ich in „Ich packe mein Buch“ gegeben. Diese Broschüre ist soeben bei Lulu erschienen.

Außerdem habe ich in mein Buch gepackt: Peter Hahne, der in der „Bild am Sonntag“ Kolumnen schreibt, Geschichten über Gott, der Überraschungen erlebt, die friedliche Revolution in der DDR, einen Spitzbuben, der Leiter einer Sonderkommission wird und noch einiges mehr.

Der Klick zur Broschüre

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Altkreis-Kurier/Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 38: „Glauben Sie, dass sich noch jemand für den Mauerfall interessiert?“

„Glauben Sie, dass sich dafür noch jemand interessiert?“ Fragt mich vor einigen Wochen der Geschäftsführer des Burgdorfer Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Gerhard Bleich, als ich ihm einen Lese- und Diskussionabend über den Mauerfall vorschlage. Ähnlich schrill wie diese Frage ist das Musical „Kröpcke“. Doch diese Liebeserklärung an Hannover ist auch noch bunt. Aufgeführt wird sie am 16. November im Isernhagenhof.

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Der Judas (Gauck) und die 65 ostdeutschen Pfarrer

Sie wirken vor der Fernsehkamera ein wenig hilflos. Denn auch sie haben mit einem Judas an einem Tisch gesessen. Siegfried Menthel und Klaus Gallery sind wie der derzeitige Staatsoberhaupt-Darsteller Joachim Gauck Pfarrer in der DDR gewesen. 1989 zogen sie gemeinsam Lehren aus der Vergangenheit. Damals endete eine ökumenische Versammlung der DDR-Kirchen mit einer Abschlusserklärung. Darin stand: „Umkehr zum Frieden muss deshalb für uns heute die Mitwirkung an der Überwindung der Institution des Krieges einschließen. Im Verzicht auf militärishe Gewalt als Mittel der Politik sehen wir einen notwendigen Schritt zur Schaffung einer europäischen und weltweiten Friedensordnung.“ Diese Idee habe Gauck inzwischen verraten, schreiben 65 ostdeutsche Pfarrer in einem Protestbrief an den Staatsoberhaupt-Darsteller.

Marschbefehl für den Staatsoberhaupt-Darsteller