Fall Edathy: Niedersächsische Justizministerin wirkt mitgenommen

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Foto: Heinz-Peter Tjaden

Gestern hat die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz von den Grünen den Gang nach Kann-Hossa angetreten. Nach Berlin mitgenommen wurde sie von Oberstaatsanwalt Jörg Fröhlich aus Hannover und von Generalstaatsanwalt Frank Lüttig aus Celle. Vor dem Innenausschuss erkannte die Ministerin pflichtgemäß keine „eklatanten“ Fehler ihrer Vorgesetzten, bei der anschließenden Flucht sah die Ministerin wieder reichlich mitgenommen aus. Fröhlich und Lüttig aber nicht. Die hatten Niewisch-Lennartz in die Mitte genommen, sonst wäre sie bei zufälligen Begegnungen mit Journalisten möglicherweise doch noch umgefallen. Nach Hannover zurückgekehrt, wurde die Ministerin in ihr Büro gebracht, wo sie sogleich weitere Texte von Fröhlich und Lüttig auswendig lernt, die sie vor dem Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages intus haben müsste, falls der Oberstaatsanwalt und der Generalstaatsanwalt einen solchen Ausschuss genehmigen.

Bei Staatsanwaltschaft von Hannover fällt nichts aus dem Rahmen

Schöne Bescherung! Im Wilhelmshavener Stadttheater gähnt die Langeweile

„Schöne Bescherungen“ von Alan Ayckbourne hat am 17. Dezember 1983 am Schlosstheater von Celle Deutschland-Premiere gefeiert.  Wenn dieses Theater nicht so wunderschön wäre, hätte ich wohl schon nach 10 Minuten den  Ort des öden Geschehens verlassen.  Außerdem besuchte ich die Vorstellung als Redakteur. Da ist man schon ein wenig an seinen Theatersitz gebunden.  Am nächsten Tag schrieb ich mir meinen Frust über die vertane Zeit von der Seele.  Dafür wählte ich die Überschrift:  „Alle Fußballfans gehen in der Halbzeitpause“.  Ich schrieb meine Kritik wie eine Fußballreportage. Danach bekam ich zu jeder Premiere im Schlosstheater von Celle eine Einladung. 

Dann doch lieber ein Film

Neue Initiative in Wilhelmshaven: Alzheimer für Demenzkranke (AfD)

Mit Siebenkonkursstiefeln marschiert Wilhelmshaven in eine abgewickelte Zukunft. Der immer mit Eberhard Menzel befreundet gewesene Freundeskreis, der nun ebenfalls mit Andreas Wagner befreundet ist, weil er gar nicht anders kann, hat heute mit großer Freude vernommen, dass auch hier zu Stadt die AfD gegründet wird. AfD steht allerdings nicht – wie anderswo – für Alternative für Deutschland, sondern für Alzheimer für Demenzkranke.

Den Rest kann man vergessen

91, 92, 93, 94, 95 – sechsundneunzig – rot und blau. Ein Blick wie ein Versehen.Der Roman

Ein Blick wie ein Versehen. Eine Berührung wie ein Irrtum. Ein Kuss wie ein Versprechen. Ihre Brüste kitzeln seinen Bauch. Ihre langen Haare fließen über seine Beine.

Könnte der Anfang eines Romans sein, den ich nur noch schreiben müsste. Doch ich traue mich nicht, denn immer purzeln Gedanken übereinander. Erinnerungen an einen Torwart von Hannover 96, der Sekunden vor dem Abpfiff den Fehlpass eines Gegners noch vor der Torauslinie erreichen will, dabei ins Straucheln kommt, deswegen den Ball in den Strafraum zurücklenkt, wo ein Gegenspieler steht, der die Pille nur noch ins leere Tor spitzeln muss.  4 : 3 für Arminia Hannover. Schluss.

Bis in die Eilenriede

Der Ehrliche ist der Dumme – Ulrich Wickert wird widerlegt – Der Ehrliche ist der Saudumme

Ein Wahlamt weist die Wahrheit ganz entschieden zurück, ein Sozialpädagoge nimmt Eltern die Kinder weg, wenn die nicht ihre Familien belasten, die im Unrechtssystem DDR aufgewachsene Vorsitzende des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages muss sich nicht sonderlich umstellen, ein Verfahrensbeistand in Familiensachen hält die Taufe für Kindeswohlgefährdung…So was gibt es nicht? Die Bundesrepublik Deutschland ist doch ein Rechtsstaat? Der Ehrliche ist gar nicht der Dumme, wie Ulrich Wickert behauptet hat? Stimmt: Der Ehrliche wird immer mehr zum Saudummen, weil so genannte „Leistungsträger“ das System unterhöhlen.

Doch es gibt auch tolle Aktionen: Waldbilder in Hannover, Liebesschlösser in Celle…Je weiter man sich von diesen „Leistungsträgern entfernt“, desto mehr Licht gibt es im Tunnel.

Schauen Sie selbst

Der Fall von Christian Wulff: Generalstaatsanwalt aus Celle verlässt Boden des Grundgesetzes

Der Generalstaatsanwalt  Frank Lüttig aus Celle ist derzeit ein von „Spiegel“ und „Focus“ gefragter Mann. Und er antwortet auch noch. Dem „Focus“: Die Beweislage, dass sich Christian Wulff hat bestechen lassen, sei „sehr stark“. Dem „Spiegel“: „Weder die Ermittler noch ich sind von Jagdfieber getrieben. Wir haben einen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen.“ Der aber keinesfalls darin besteht, die Beweisführung vor Gericht gegen den ehemaligen Bundespräsidenten vorwegzunehmen.

Frank Lüttig vs Christian Wulff