Burgdorfer Kreisblatt Ausgabe 17/2017: Wer Plakate für die SPD aufhängt, „beschäftigt sich nicht so mit der SPD“?

Die Parteien kämpfen um die Laternenmasten – auch in Hannover und in der Region. Der Bundestagswahlkampf hat begonnen, das „Burgdorfer Kreisblatt“ veröffentlicht Wahl-Splitter. Im ersten werden höhere Laternenmasten gefordert, im zweiten geht es um ein kurioses Gespräch.

Die Ausgabe 17 der internetten Zeitung hier ausdrucken

Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de

Haustürwahlkampf: Die CDU kommt ohne Burka – die SPD mit Scheuertuch „Martin glänzt wieder“

Das wird noch was geben: Die Grünen haben den Haustürwahlkampf bereits erprobt. So hätten sie im Saarland auch Cem Özdemir verhindert, wenn er dort kandidiert hätte. Bei der Bundestagswahl muss nur noch Katrin Göring-Eckardt („Manchmal würde ich mich doch darüber freuen, wenn in meiner veganen Suppe ein bisschen Fleisch herumschwimmen würde“) verhindert werden.

Hier setze ich meine Ausführungen fort

Undeutlicher Wahlkampf in der Region Hannover

In guten Händen

Kaum lesbar in Kleinburgwedel. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Sollte ich einen Spruch nicht richtig zitieren, dann liegt es nicht an mir, sondern an SPD, CDU und FDP, die sich wohl einig sind, wenn es um die schwere Lesbarkeit von Wahlplakaten geht. CDU und FDP bevorzugen blau, die SPD mag Punkte. Jedes Plakat hängt um die 3 Meter über dem Meeresspiegel.

Hier weiterrätseln

Julia Klöckner – oder: Deutschland nur ein Selbstbedienungsladen für die Parteien?

Deutschland ist kein Selbstbedienungsladen, aus dem Kuchen dürfen sich Flüchtlinge nicht nur die Rosinen herauspicken. Sagt heute die rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ (BamS). Hier klicken Und nächste Woche führt die BamS ein Gespräch mit einem Bankräuber, der Ladendiebe zu mehr Ehrlichkeit ermahnt?

Für Parteien ist der Staat ein Selbstbedienungsladen. Als Flick die Union, die FDP und die SPD mit Spenden unterstützte, sollten die Gesetze ausgehebelt werden, dieser Steuerbetrug zugunsten der Parteien sollte ohne juristische Folgen bleiben. Die Verabschiedung des Amnestiegesetzes wurde vom „Spiegel“ verhindert, der Druck auf die Redaktion war groß. Die Berichte sollten mit allen Mitteln verhindert werden. Helmut Schmidt goss Hohn und Spott über dieses Magazin aus, als die Wahrheit doch ans Licht gekommen war. Er verglich die Flick-Enthüllungen des „Spiegel“ mit der Blamage des „stern“, der auf gefälschte Hitler-Tagebücher hereingefallen war.

Wenn die Parteien mit dem Geld nicht mehr auskommen, das sie für jede Wählerstimme von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern kassieren, erhöhen sie die Pauschale. Voriges Jahr von 70 auf 83 Cent. Die Wahlbeteiligung ist also nicht nur kostenpflichtig, sie wird auch immer teurer. Die Abgeordneten auch. Wenn es um ihre Diäten geht, verlässt auch kaum jemand das Plenum, weil sie oder er angeblich etwas Wichtigeres zu tun hat.

Auch für Unternehmen kann der Staat zum Selbstbedienungsladen werden. Da vergammelt ein Haus – und die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler finanzieren Übernachtungen in Pensionen für Mieterinnen und Mieter, die es zuhause nicht mehr aushalten können. Ein Beispiel dafür ist Anjas Erste Property, die Gewinne auf die Isle of man umleitet – die Verluste bleiben im Selbstbedienungsladen Deutschland…

Pressemitteilung zu einem Fernsehbericht

Mein jüngster Brief an das Amtsgericht Burgwedel0

„Charlie Hebdo“ erscheint nun in der Region Hannover? Paul Rohde neuer Herausgeber?

Charlie Rohde

Rohde, Paul, ehemaliger CDU-Ratsherr in Burgdorf, nach zwei Konkursen ausgewiesener Haushaltsexperte der Partei, freier Trittbrettfahrer des Verlegers beim „Burgdorfer Kreisblatt“ bis 1986, Gründer der „Neuen Woche“, die mit ihm als Herausgeber sehr alt ausgesehen hat, der „Burgdorfer Umschau/Lehrter Rübchen“ und von „KulturPur“, pflastert in der jüngsten Ausgabe seines Magazins seine Laufbahn als Berufs-Verleumder mit den Leichen der Mordopfer aus Paris, was auf den ersten Blick zu einem Rufmörder zu passen scheint.

Hier weiter rufmorden

Gemeine CDU-Kritik an Schröder-Empfang im Neuen Rathaus von Hannover/FDP auch nicht besser

Das ist so gemein! Die CDU meckert am Empfang für Gerhard Schröder im Neuen Rathaus herum. Hätte der 70. Geburtstag des Altkanzlers etwa im Alten Rathaus stattfinden sollen? In Schutz genommen wird die große Dichterin Rosamunde Schostok allerdings von der FDP. Aber wie? Das ist so gemein! Wilfried Engelke sagt: „Die Rede der Oberbürgermeisterin war langweilig, aber sachlich.“

 

Pfui, Engelke

Wann entschuldigen sich Springer-Presse und CDU endlich bei Willy Brandt?

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„Mein Willy“ sülzt heute ein gewisser Helmut Böger in der „Bild am Sonntag“ herum. Brandt sei ein „Jahrhundertmensch“ gewesen. Das stimmt zwar, aber in der Springer-Presse möchte ich so was nicht lesen. Zum 100. Geburtstag sollten „Bild“ und „Bild am Sonntag“ sich endlich entschuldigen für die Schmutzkampagnen gegen diesen Politiker. Da ist doch von der Springer-Presse und von der CDU mit jedem Dreck geworfen worden, um diesen Sozialdemokraten zu beschmutzen. Sogar nach dem Kniefall vor dem jüdischen Ehrenmal in Warschau haben sie ihn so madig gemacht, dass Brandt wütend gefragt haben soll: „Woher wollen diese Schweine eigentlich wissen, was ich fühle?“

Sagt doch endlich die Wahrheit