Japaner lieben den „Kreisblatt“-Redakteur Heinz-Peter Tjaden

Immer mehr Japanerinnen und Japaner lesen die Bücher von „Kreisblatt“-Redakteur Heinz-Peter Tjaden, der deswegen mit gefüllter Geldbörse über die Weihnachtsmärkte schlendern kann, die im Altkreis Burgdorf stattfinden.

Mehr über die japanische Buchnachfrage und die Märkte in der 46. Ausgabe der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“, die hier ausgedruckt werden kann.

Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt

Lesetipp: http://www.burgdorfklingtgut.de

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Zurück in die Zukunft: Gänsehaut bei Sekten und Jugendämtern

Irgendwie fühle ich mich wie vor 30 Jahren: Damals habe ich meine Sekten-Erzählung „Insel des Zweifels“ geschrieben, die Geschichte eines Mädchens, das von einer strengen Glaubensgemeinschaft in den Wahnsinn getrieben wird. Die ersten drei Auflagen waren immer gleich wieder vergriffen, „Insel des Zweifels“ wurde in Zeitungen und im Rundfunk besprochen, kündigte ich eine Neuauflage an, ging diese Ankündigung rund. Ich bekam Briefe von Betroffenen.

Hier weiterlesen

„Burgdorfer Kreisblatt“-Sonderausgabe: Wenn das Jugendamt von Wilhelmshaven vor der Tür steht

Das Wilhelmshavener Jugendamt kennt diesen Text bereits, die Stadt Wilhelmshaven und die Polizei von Wilhelmshaven ebenfalls, andere werden sie kennenlernen: die Geschichte nach der Geschichte einer Wohnungsdurchsuchung im Auftrag des Jugendamtes. Nun geht es auch noch um meine Bücher, die bei Lulu erschienen sind. Bei der deutschen Lulu sind sie seit Monaten nicht mehr erhältlich. Aber warum?

Bericht in einer Sonderausgabe, Burgdorfer Kreisblatt Hier ausdrucken

Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de

Ich verlinke diesen Hinweis auch auf http://2sechs3acht4.blogspot.de und http://www.szenewilhelmshaven.de

Ratlos nach versuchter Bestellung in einer Buchhandlung

SchweinchenAnzeiger

Bücher selbst veröffentlichen, das funktioniert z. B. so: Den Text in eine PDF-Datei umwandeln, bei Lulu hochladen, eine ISBN-Nummer zugeteilt bekommen, einen Umschlag aussuchen, den Preis festlegen: Nun dauert es nur noch wenige Wochen, bis auch deutsche Buchhändler die Bücher bestellen können, Amazon und andere Anbieter nehmen sie in ihr Programm auf. Von meinen aber immer weniger, weil ein Hacker im vorigen Jahr mein deutsches Lulu-Konto zerstört hat. Ich bin in die USA ausgewichen, doch von dort gelangen meine Bücher nicht in den deutschen Buchhandel, werden nicht von Amazon und anderen ins Programm aufgenommen.

„Ich bin in einer Buchhandlung gewesen, wollte Ihre Bücher bestellen“, berichtet mir heute eine Anruferin. Sie sei auf Amazon verwiesen worden. Dort zu normalen Preisen noch erhältlich sind „Zwei Schweinchen und ein Anzeiger für Burgdorf“ (die Geschichte eines Justiz- und Medienskandals), „Sticheleien am Sonntag“ (Ironisches und Kriminelles) und „Tödliche Wolke“ (die ironische Geschichte einer Flucht nach der Atomkatastrophe). Bestellungen dieser drei Bücher könnten dazu führen, dass Lulu Deutschland den Hacker-Angriff endlich bemerkt.

„Hinter dem kann doch eigentlich nur einer stecken“, sagt die Anruferin, die inzwischen viel Internettes von mir und über mich gelesen hat. „Der hat Sie doch auch schon als Schmierfinken bezeichnet. Einfach nur unglaublich.“ Recht hat sie.

Der Klick zu den genannten Broschüren

Bei dieser Gelegenheit können Sie sich auch gleich die e-Bücher anschauen, die es im Kindle-Shop gibt.

Für Amazon sind Bücher wie diese Hose von Heinz-Peter Tjaden

Szene 1

Sie kommen am Schaufenster eines Bekleidungsgeschäftes vorbei und finden eine Hose toll. An der Hose baumelt ein Etikett, darauf steht „Das ist die letzte Hose, die wir haben“. Also kaufen Sie die Hose.

Szene 2

Sie kommen am nächsten Tag wieder an dem Schaufenster vorbei und tragen die gestern gekaufte Hose. Auch im Schaufenster gibt es sie erneut. An der Hose baumelt ein Etikett, darauf steht „Die letzte Hose, die wir haben“.

Szene 3

Nach 30 Tagen gehen Sie durch die Stadt, Sie begegnen 29 Männern mit der Hose aus dem Schaufenster, Ihre ist noch in der Waschmaschine. Was erleben Sie gerade? Die Antwort: Amazon real.

Im virtuellen Schaufenster meines Amazon-Buchgeschäftes gibt es derzeit 16 Angebote, neun Broschüren sind angeblich vergriffen. Vorigen Monat waren es zwei angeblich vergriffene Bücher und 23 Angebote. Deshalb bin ich heute durch die Stadt gelaufen, aber jemand mit einem meiner Bücher unter dem Arm ist mir nicht begegnet. Das war also anders als bei der Hose. Gut, könnten Sie nun sagen, die Hose in Ihrem Beispiel wurde anders getragen – auf jeden Fall nicht unterm Arm.

Da inzwischen neun meiner Bücher angeblich vergriffen sind, müssten sie gekauft worden sein. Das würde sich auf den Verkaufsrang bei Amazon positiv auswirken. Ist aber nicht so. Außerdem müsste ich Honorar für die verkauften Bücher bekommen haben. Ist auch nicht so.

Szene 4

Sie kommen am Schaufenster des Bekleidungsgeschäftes vorbei. Im Schaufenster hängt der Hinweis „Wir haben alles – außer Hosen“. Dann hat Amazon den Laden übernommen…

Werfen Sie doch einmal einen Blick in mein Amazon-Schaufenster. Dort gibt es auch Broschüren zu Mondpreisen, obwohl wir noch gar nicht wieder Vollmond haben. Hier klicken

Es muss nicht immer Kaviar – es kann auch einmal eine Harke sein

Staatsanwälte küsst man nicht, nicht einmal, wenn sie so aussehen wie Robert Redford (1986, Originaltitel „Legal Eagles“), Hacker küsst man schon gar nicht, die sehen erstens meistens nicht so aus wie Robert Redford vor 30 Jahren und sind zweitens meistens auch noch erbärmlich. Sie zerstören, was andere aufgebaut haben – aber auch das nicht so eindrucksvoll, wie eine blonde Schönheit in „Staatsanwälte küsst man nicht“ bei einer Session ein Kunstwerk.

Für den Hacker, der bei Lulu meine Buchseiten zerstört hat, damit dort niemand mehr ein Buch von mir bestellen kann, habe ich mir eine besondere Session ausgedacht. Auf http://www.burgdorferkreisblatt.de rief ich zu einem „zeitlich begrenzten Zusammenfinden verschiedener Computer-Nutzer“ auf, dabei geht es nicht um Groupware, sondern um eine Internet-Harke, mit der Bestellungen meiner Bücher bei Amazon, Hugendubel oder Thalia zusammengekratzt werden sollen.

In Burgdorf bei Hannover gilt deshalb ab sofort nicht nur das Jahresmotto „Burgdorf bewegt sich“, sondern auch das Motto „Burgdorf bestellt Bücher von Heinz-Peter Tjaden“, bis Lulu dem Hacker das kriminelle Handwerk legt. Leserinnen und Leser aus anderen Städten dürfen sich gern beteiligen.

Der Link zur „Hacker mögen wir nicht“-Session

Mail Jahre nach der Geldentwertungssucht

tagesschau

Vor 30 Jahren hätte ich es beinahe zum zweiten Mal in meinem Leben bis in die Hauptausgabe der „tagesschau“ geschafft, weil ich fast den damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß vor Gericht gebracht hätte. Der Anwalt meiner Gewerkschaft prüfte gerade die Klageaussichten, als sich das Erste Deutsche Fernsehen bei mir meldete. Hellhörig war die ARD geworden, weil ich Strauß vorwarf, er habe seinen umstrittenen Maßnahmenkatalog gegen Aids aus meiner Erzählung „GETS-die Seuche“ gestohlen, in der ich die von den Medien verbreitete Hysterie aufs satirische Korn nahm. Dafür hatte ich die Geldentwertungssucht erfunden, eine Krankheit, die auf die gleiche Weise ansteckend war wie Aids.

Eine Leserin dieser Satire schickt mir eine mail