In einem Hostel auf Madeira: Die drei von der Sozialstelle

Ein Bein-ein Buch. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Zwei kommen aus dem Harz, eine aus Tübingen, sie sind Mitte 20 und wohnen im gleichen Hostel wie ich. Die eine schreibt an einer Arbeit über Genderismus, bei der ich schon die Themenwahl der Professorin, die möglicherweise auch ein Professor ist, nicht verstehe. Die zweite hofft auf einen Job bei der Gewerkschaft und gehört zu den Jusos. Die dritte ist Grundschullehrerin und diskutiert mit mir über Literatur. Sie mag John Steinbeck, Hermann Hesse, Henning Mankell und Ernest Hemingway.

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Pizza-Bringdienste machen uns so reich wie Carsten Maschmeyer

Milchmädchen-Tipps

Bild dir deine Millionen.

Seit 43 Jahren verzichtete Carsten Maschmeyer auf alles, deswegen ist er jetzt Millionär und finanziert ab Montag den Vertrieb seines Buches „Die Millionärsformel-Der Weg zur finanziellen Unabhängigkeit“. Ob der 56-Jährige die „Bild“-Redaktion unter Druck gesetzt hat, damit diese Zeitung exklusiv Auszüge druckt, muss noch geklärt werden. Klar ist aber: Die Schauspielerin Veronica Ferres hat ihn freiwillig geheiratet.

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Kinder missachten Verbote – ein Bericht mit Warnhinweisen

In diesem Beitrag kommt auch Verbotenes vor, entsprechende Hinweise beachten.

Erinnern Sie sich auch noch? So vor zwei, drei Jahren. Wenn ich zu jener Zeit an einer Schule vorbeigekommen bin, radelten oder liefen an mir Kinder und Jugendliche vorbei, die Selbstgespräche zu führen schienen. Alle hatten sie ein Handy am Ohr, ja, ich bin gleich da, ich komme um 16 Uhr vorbei, ich muss jetzt Schluss machen, mein Akku ist leer.

SMS ist doch nicht cool

KrimIrrsinn von Heinz-Peter Tjaden: Ein Buch verschlingt seine Leser

Wenn Sie dieses Buch aufschlagen, ist es zu spät, eine Rückkehr ausgeschlossen, Gefangenschaft zwischen zwei Buchdeckeln sicher, zwischen verlockend gestalteten Buchdeckeln, der Titel Neugier weckend, sogar die des Fahrers, der den ersten Halt gemacht hat vor einer Buchhandlung in der Vorstadt, der die Plane öffnete, so dass die Luke fiel wie der oberste Karton, „so ein Mist“, schimpfte der Fahrer, den Karton verfehlend, aus dem beim Aufprall ein Exemplar sprang und sich öffnete, als der Fahrer das Buch in den Karton zu den anderen Exemplaren zurückschieben wollte, was ihm nicht mehr gelang.

Das verstehe ich nicht“, behielt die Buchhändlerin Straße und Lastkraftwagen im Blick. Ich habe den Fahrer doch gesehen, bevor er sich bückte. Warum richtet er sich nicht wieder auf? Warum bleibt er verschwunden?“

Fragen, die beantwortet wurden, als sie sich von ihrem Platz löste, an den Regalen vorbei die Buchhandlung verließ und im Sonnenschein stehend nichts weiter sah als den Lastkraftwagen, einen aufgeplatzten Bücherkarton und ein Exemplar, in dem der Wind blätterte, was sie dazu verführte, eine Zeile zu lesen, die sie mitnahm zu dem Fahrer, der nur kurz aufblickte.

Aus „KrimIrrsinn“ von Heinz-Peter Tjaden, erschienen am 23. Oktober 2012 bei www.lulu.com als Print und als e-book