Hätte die Lüneburger Sozialdezernentin Pia Steinrücke doch geschwiegen!

Was wird hier alles unter den Teppich gekehrt?

Wenn diese Sozialdezernentin nicht schon vor dem Büroschlaf pennt, dann müsste sie eigentlich wissen, dass es in Lüneburg bis 2014 eine Einrichtung gegeben hat, die mit Unterstützung des Lüneburger Jugendamtes unzählige Familien zerstörte. Die Geschichte dieser Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) ist auch von der Stadt bis heute nicht aufgearbeitet worden.

Hier weiterlesen

Werbeanzeigen

Armenhaus Bangladesch: Kann man diesem 13-Jährigen helfen?

Katastrophale Arbeitsbedingungen in der Textilfabrik.

Ein 13-Jähriger muss oft ohne Frühstück zur Arbeit, zur Schule gehen kann er nicht, weil seine Familie auf das Geld angewiesen ist, das er in der Textilfabrik verdient. Und das ist ein karger Lohn. Berichtete gestern Abend das „heute“-Journal in einem Beitrag mit dem Titel „Armenhaus Bangladesch“. Kann man diesem Jungen helfen?

Eine mail an das „heute“-Journal

„Wilhelmshavener Erklärung“: CDU-Bundesvorstand sieht Anlass zu Zuversicht

„Der Kurs stimmt – unserem Land geht es gut“ – mit dieser These beginnt die „Wilhelmshavener Erklärung“, die heute vom Bundesvorstand der CDU nach einer Klausurtagung verabschiedet worden ist. Deutschland könne zuversichtlich ins neue Jahr starten: „Die Zahl der Beschäftigten ist auf Rekordniveau. Es gibt ausreichend Ausbildungsplätze. Gut ausgebildete Fachkräfte sind begehrt. Die deutsche Industrie ist mit ihren innovativen Produkten in vielen Bereichen Weltmarktführer. Unsere Qualität im Standortwettbewerb verbessert sich weiter und erreicht internationale Spitzenwerte.“ Das sei „ein Gemeinschaftswerk der Menschen in unserem Land“, das „kluge politische Weichenstellungen“ möglich gemacht habe. Die „rot-grüne Politik der sozialen Spaltung“ sei seit 2005 umgekehrt worden.

Als Zukunftsaufgaben werden in der „Wilhelmshavener Erklärung“ ein größerer Zusammenhalt in der Gesellschaft, generationengerechte Finanzen und eine stabile Währung, gute Bildung und eine exzellente Wissenschaft, die Stärkung des Mittelstandes und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, der Schutz vor Wirtschaftsspionage, die Ausbildung von Fachkräften, der Einsatz digitaler Technik in Wirtschaft und Alltag, außerdem die Stärkung der Kommunen genannt.

Mit Blick auf die Landtagswahlen in Niedersachsen heißt es: „Die Bilanz der CDU-geführten Landesregierung seit 2003 ist die Erfolgsgeschichte Niedersachsens. Gemeinsam mit der CDU in Niedersachsen und David McAllister werden wir dafür kämpfen, dass das in Zukunft auch so bleibt.“

Wilhelmshavener Erklärung

Video-Botschaft von Ulf Thiele: Fünf meiner Freunde sollen CDU wählen

Die Niedersachsen-CDU hat mir heute per mail eine Video-Botschaft zukommen lassen. Die ist angeblich nur für mich bestimmt. Deswegen weiß ich gar nicht, ob ich öffentlich machen darf, was mir der CDU-Generalsekretär Ulf Thiele erzählt hat. Die Landtagswahl sei völlig offen, sagte er so ziemlich am Anfang, bevor das dicke Ende kam. Dass die Wahl spannend wird, ist kein Geheimnis. Die Bitte von Thiele, ich möge doch so lange auf fünf Freunde und Bekannte einreden, bis sie CDU wählen, nun auch nicht mehr.

Dafür müsste ich Ulf Thiele aber erst um eine Verschiebung der Landtagswahl in Niedersachsen bitten. Denn wenn ich versuchen würde, auch nur einen meiner Freunde davon zu überzeugen, dass er CDU wählen sollte, wäre ich erst einmal weg. Welchen Freund ich auch fragen würde, jeder würde meinen, dass ich den Verstand verloren habe. Schon säße ich in der Klapse. Dort den Ärzten klar machen, dass ich mir nur einen schlechten Scherz erlaubt habe, dürfte gar nicht so einfach sein. Die hätten sicherlich viele Fragen.

Zum Beispiel diese: Sie wollen also weiter einen Innenminister haben, der eine Familie erst ausweist und dann wieder zurückholt? Oder diese: Sie wollen also weiter einen Ministerpräsidenten haben, der Muslimen erzählt, sie seien in Niedersachsen willkommen, aber doch nicht ganz so gern gesehen wie Protestanten und Katholiken? Sie wollen also weiter einen Bildungsminister, von dem sie nicht einmal den Namen kennen? Sie wollen also weiter einen Regierungschef, der gesagt hat, er gehe davon aus, dass sich niemand mehr an seinen Vorgänger erinnert?

Hoffentlich bekomme ich nicht auch noch eine Videobotschaft von der SPD. Denn fünf meiner Freunde davon überzeugen zu wollen, dass sie Stephan Weil wählen sollten, könnte für mich ähnlich unangenehm enden. Also, verschiebt erst einmal die Wahl. Dann diskutieren wir weiter.

Bald nun ist Wähler-Zeit in Niedersachsen: Nicht durch Kakao ziehen lassen

So mancher Sechs- oder Siebenjährige legt bis zur Schule schon mehr Kilometer zurück als Mami oder Papi auf dem Weg zur Arbeit. Machen die Politikerinnen und Politiker so weiter, folgt auf die Massentierhaltung die Massenschülerhaltung – und in keinem kleinen Gemeinwesen hört man mehr Kinder, die in der Pause auf einem Schulhof spielen. Alles, was mit Bildung zu tun hat, wird ausgelagert. Hoffentlich haben Politikerinnen und Politiker nicht noch mehr auf Lager.

Der Kästner-Wähler