„Burgdorfer Kreisblatt“ 36/2019: Radfahrer und Christoph Metzelder-wie bescheuert ist das denn?

Radfahrerinnen und Radfahrern muss man nur zeigen, was man von ihnen hält-und schon lassen sie diesen Unsinn und nehmen das Auto? „Bild“ und Staatsanwälten muss man nur zeigen, was eine einstweilige Verfügung ist-und schon lassen sie diesen Unsinn und achten den Rechtsstaat?

Fragen, die in der Ausgabe 36/2019 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ beantwortet werden. Hier ausdrucken

Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt

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Heißen demnächst immer mehr Nationalspieler Christoph Metzelder?

Vorläufiges Machtwort.

„Bild“ darf nicht mehr „in einer diesen durch Nennung seines Namens und Veröffentlichung seines Bildnisses identifizierbaren Weise“ über den ehemaligen Nationalspieler Christoph Metzelder berichten. Hat jetzt das Kölner Landgericht in einer einstweiligen Verfügung entschieden. Dagegen will „Bild“ klagen.

Diese einstweilige Verfügung wird sicherlich auch anderen Medien erst einmal eine Warnung sein.

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Christoph Metzelder-oder: Wenn „Bild“ Wolfgang Kubicki die Schuhe auszieht

„Die Artikel einiger Boulevardmedien ziehen mir die Schuhe aus.“
Wolfgang Kubicki (FDP)

Die Geschichte beginnt mit einer Falschmeldung der Hamburger Staatsanwaltschaft. Sie lautet: Der ehemalige Fußballprofi Christoph Metzelder hat einer Frau aus Hamburg kinderpornografische Dateien geschickt. Mindestens 15. Sie sorgt für das Ermittlungsverfahren. Einige Stunden später soll ein Dritter für die Ermittlungen gesorgt haben. Bei Twitter wird der Fall diskutiert.

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Thilo Sarrazin plant Satire-oder: Mein lieber Schwan! Kevin schafft die SPD ab

In seinem Gehirn ist der Einwanderungsdruck relativ gering.

„Die einzig sinnvolle Handlungsperspektive kann nur sein, weitere Zuwanderung aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie aus Afrika generell zu unterbinden. Dies erfordert freilich auch, dem hohen und in Zukunft wohl noch wachsenden Einwanderungsdruck mit Energie entgegenzutreten.“

Thilo Sarrazin 2010 in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“

Was lange währt, wird doch noch ein Rausschmiss? Das Parteigericht des SPD-Kreisverbandes Charlottenburg-Wilmersdorf hält den Ausschluss des 74-Jährigen für begründet.

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Ein Gespenst geht um in der „Bild“-Zeitung

Wer hat Angst vor dem grünen Mann?

Ein Gespenst geht um in der „Bild“-Zeitung: Robert Habeck wird 2021 Kanzler einer grün-rot-roten Bundesregierung. Bei jeder Umfrage erzittert das Springer-Hochhaus.

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Post an Wagner („Bild“-Zeitung): Lieber Trunkenbold

Wagner lallt an die Grünen.

Unter 2 Promille setzt sich Franz Josef Wagner nicht an den „Bild“-Computer. Wie besoffen muss er aber gewesen sein, als die Grünen Post von ihm bekamen? Das möchte ich eigentlich gar nicht wissen. Denn sein Brief klingt bestenfalls nach Wachkoma.

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Ist die AfD historisch betrachtet doch nicht so einmalig wie behauptet?

Bundeskanzler Kiesinger bei einer öffentlichen Kundgebung in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen

Kurt-Georg Kiesinger: ein ehemaliges NSDAP-Mitglied wird Bundeskanzler.

Die „Bild“-Zeitung lobe ich eigentlich nicht. Jetzt mache ich das.

„´Erstmals seit 1945´ ist nichts, was die AfD tut-das historische Ausmaß der Kritik an ihr ist fehl am Platz“, schreibt Filipp Piatov auf Seite 4 der gestrigen Ausgabe. Der Autor ist 27 Jahre alt, stammt aus Russland, lebt in Berlin und ist Jude.

In seinem Beitrag nennt er Beispiele für den schändlichen Umgang mit der Nazi-Vergangenheit: Konrad Adenauer setzt als Bundeskanzler mit Hans Globke einen Mitverfasser der Nürnberger Rassegesetz als Berater ein, das ehemalige NSDAP-Mitglied Kurt-Georg Kiesinger wird CDU-Chef und Bundeskanzler, der jüdische Staatsanwalt Fritz Bauer muss sich mit Kollegen herumschlagen, die Nazi-Verbrecher schützen, Erich Mende (FDP, ehemals Vizekanzler) bestreitet 1996 vor dem Deutschen Bundestag Antisemitismus in der Wehrmacht, der ehemalige KZ-Arzt Josef Mengele bleibt trotz unfassbarer Morde unbehelligt.

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