Neues aus Würselen: Martin Schulz und die BamS-Zeitungsente

Schöne Zeitungsente.

Diese Ente ist zu schön, um lange im Zeitungs-Teich zu schwimmen. Laut „Bild am Sonntag“ will Martin Schulz im September gegen Andrea Nahles kandidieren und SPD-Fraktionschef werden. Nahles soll dafür wieder Arbeitsministerin und auch noch Vizekanzlerin werden, lautet das nächste Gerücht derselben Zeitung. Im Dezember wackelt angeblich zudem der Parteivorsitz-Stuhl von Andrea Nahles.

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Liebe grüne Pudelmützen-Träger, die Tante Margot von der Kirche in Hannover hat nicht recht

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Tante Margot von der Kirche in Hannover schreibt heute in der „Bild am Sonntag“, dass ihr nicht an den Weihnachtsmann glauben sollt. Der sei 1931 von dem Cartoonisten Haddon Sundblom erfunden und ab 1964 von Coca Cola groß herausgebracht worden. Deswegen sei es besser, wenn ihr an das Christkind glaubt. Dieses Kind als Geschenk Gottes sei auch viel rätselhafter als der Weihnachtsmann.

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Was hat Margot Käßmann gegen Skatspieler – und was verschweigt sie?

Denkt Margot Käßmann an Machos, denkt sie auch sofort an Erdogan, Putin und Trump als Skatspieler, die Frauenwitze reißen, sich auf die Schenkel klopfen und sich toll finden („Penisgröße inbegriffen“, OT Käßmann). Die BamS-Kolumnistin geht also sehr pfleglich mit ihren Vorurteilen um, die sie gegenüber Skatspielern hat.

Ihren Ausführungen mangelt es aber an weiteren Erläuterungen wie „Trump würde sicherlich vor jedem Spiel zwei Damen drücken“, „Erdogan würde nur mitspielen, wenn die Damen voll verschleiert wären“, „Putin würde nur mitspielen, wenn man ihm versichert, dass er kein böse Bube ist“.

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Julia Klöckner – oder: Deutschland nur ein Selbstbedienungsladen für die Parteien?

Deutschland ist kein Selbstbedienungsladen, aus dem Kuchen dürfen sich Flüchtlinge nicht nur die Rosinen herauspicken. Sagt heute die rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ (BamS). Hier klicken Und nächste Woche führt die BamS ein Gespräch mit einem Bankräuber, der Ladendiebe zu mehr Ehrlichkeit ermahnt?

Für Parteien ist der Staat ein Selbstbedienungsladen. Als Flick die Union, die FDP und die SPD mit Spenden unterstützte, sollten die Gesetze ausgehebelt werden, dieser Steuerbetrug zugunsten der Parteien sollte ohne juristische Folgen bleiben. Die Verabschiedung des Amnestiegesetzes wurde vom „Spiegel“ verhindert, der Druck auf die Redaktion war groß. Die Berichte sollten mit allen Mitteln verhindert werden. Helmut Schmidt goss Hohn und Spott über dieses Magazin aus, als die Wahrheit doch ans Licht gekommen war. Er verglich die Flick-Enthüllungen des „Spiegel“ mit der Blamage des „stern“, der auf gefälschte Hitler-Tagebücher hereingefallen war.

Wenn die Parteien mit dem Geld nicht mehr auskommen, das sie für jede Wählerstimme von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern kassieren, erhöhen sie die Pauschale. Voriges Jahr von 70 auf 83 Cent. Die Wahlbeteiligung ist also nicht nur kostenpflichtig, sie wird auch immer teurer. Die Abgeordneten auch. Wenn es um ihre Diäten geht, verlässt auch kaum jemand das Plenum, weil sie oder er angeblich etwas Wichtigeres zu tun hat.

Auch für Unternehmen kann der Staat zum Selbstbedienungsladen werden. Da vergammelt ein Haus – und die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler finanzieren Übernachtungen in Pensionen für Mieterinnen und Mieter, die es zuhause nicht mehr aushalten können. Ein Beispiel dafür ist Anjas Erste Property, die Gewinne auf die Isle of man umleitet – die Verluste bleiben im Selbstbedienungsladen Deutschland…

Pressemitteilung zu einem Fernsehbericht

Mein jüngster Brief an das Amtsgericht Burgwedel0

Alice Schwarzer glaubt nicht an den Weihnachtsmann

Cover Ich packe mein Buch

„Liebe Virgina, schwesterliche Verbündete im Geschlechterkampf,

lass dir nichts über den Weihnachtsmann erzählen. Wie viele Kinder vor dir, sollst auch du glauben, was doch jeder sehen kann, nämlich dass es nicht stimmt.

Seit Jahrhunderten reden Väter ihren Kindern ein und das Schlimme ist auch Mädchen, dass ein Mann zu Weihnachten die Geschenke bringt, ein Mann mit Bart und mit einem roten Mantel. Das hätten die Männer gern.“

Ja, es gibt den Weihnachtmann, hat die „Sun“ 1897 einem kleinen Mädchen versichert, das damals einen kleinen Brief an diese Zeitung schrieb. Die Antwort erschien jedes Jahr zu Weihnachten bis zur Einstellung der Zeitung im Jahre 1950. Welche Einstellung aber hätte Alice Schwarzer zu dieser Frage? Eine mögliche Antwort habe ich in „Ich packe mein Buch“ gegeben. Diese Broschüre ist soeben bei Lulu erschienen.

Außerdem habe ich in mein Buch gepackt: Peter Hahne, der in der „Bild am Sonntag“ Kolumnen schreibt, Geschichten über Gott, der Überraschungen erlebt, die friedliche Revolution in der DDR, einen Spitzbuben, der Leiter einer Sonderkommission wird und noch einiges mehr.

Der Klick zur Broschüre

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Eine Ziege meckert in der „Bild am Sonntag“ – so bockig ist Marion Horn

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Vorsicht, zickig!

„Nehmen sich die Babyboomer zu wichtig?“, fragt die „Bild“ am 1. Mai. Gemeint sind die heute um die 50-Jährigen, zu denen sich auch Marion Horn, als Chefredakteurin beschäftigt im Springer-Verlag, zählt. Das scheint eine ziemlich blöde Zicke zu sein mit einer Kindheit wie sie sonst nur noch Mike Krüger erlebt hat. Eigenem Bekunden zufolge ist sie „geboren auf einem Bauernhof bei Kiel, aufgewachsen in einem Nest an der Nordseeküste“. Zur Schule habe sie sich ordentlich angezogen, die Jungs in ihrer Klasse machten – so Marion Horn – einen Diener. Damit endet ihre Leidensgeschichte aber noch nicht. Die weiteren zu Tränen rührenden Kapitel: Die Eltern waren zu faul, sie in die Schule zu bringen. Sie musste sich aufs Fahrrad schwingen und gut fünf Kilometer bis zur Schule strampeln. Original-Leid Marion Horn: „Eine Strecke! Wer das Klima an der Nordsee kennt, weiß was das bedeutet.“ Stimmt. Gut fünf Kilometer. Jedes Mal seien ihre Strampelhosen nass geworden. Muss furchtbar gewesen sein für eine eingebildete und verzogene Göre.

Weiterlesen auf http://www.altkreiskurier.de „Tjaden tappt“

Wird aus „Fall Edathy“ ein „Fall Fröhlich“ (Staatsanwaltschaft Hannover)?

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„Nachdem Herr Edathy seinen Mandatsverzicht erklärt hatte, habe ich am 11. Februar 2014 Kontakt zu den Verantwortlichen des Bundestages aufgenommen, und wir haben sofort die entsprechenden IT-Daten dort sichern lassen. Das Abgeordnetenbüro von Herrn Edathy haben wir versiegeln lassen, dass insoweit kein Beweismittelverlust mehr droht.“

Jörg Fröhlich, Chef der Staatsanwaltschaft Hannover, am 14. Februar 2014 während einer Pressekonferenz. Edathy legte sein Mandat am 7. Februar 2014 nieder. 

Der nächste Justizskandal?