Niedersächsischer Justizminister betrunken am Steuer

Ein Mann kurvt am Dienstagabend besoffen durch Hannover. Er wird von der Polizei gestoppt. So was passiert in der niedersächsischen Landeshauptstadt täglich. Gelegentlich sitzt auch eine beschwipste Landesbischöfin am Steuer. Dieses Mal war es der niedersächsische Justizminister Bernd Busemann, der noch ein paar Tage im Amt ist. Ob der auch betrunken war, als ich mich an ihn mit einer Beschwerde über die hannoversche Staatsanwaltschaft wendete, weiß ich nicht. Vielleicht hat er meinen Brief nicht im Auto gelesen…Außerdem ist Alkohol am Schreibtisch nicht strafbar. Die Antwort auf meine Beschwerde, die Busemann einem Mitarbeiter überließ, las sich allerdings so, als seien beide etwas benebelt gewesen. Auf jeden Fall zündeten sie Nebelkerzen, die es in der CDU inzwischen wohl kostenlos gibt.

Bloß keine eigenen Gedanken machen

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Betrunken am Pinsel? Für Jugendamt oder Familiengericht reicht es immer noch

Würde ein Maler immer wieder den Kasten mit Bier mit dem Farbeimer verwechseln, würde er nie fertig werden. Bekäme er wegen Trunkenheit am Pinsel die Kündigung, könnte er immer noch in vielen Jugendämtern, als Familienrichter oder Gutachter einen Job finden. Dann müsste er nicht einmal mehr wissen, wie sich ein Kasten mit Bier von einem Farbeimer unterscheidet. Was er täte, wäre Anwendung einer Erfahrungswissenschaft – und wer wollte es einem Maler verdenken, dass ihm die nötige Erfahrung fehlt?

Kasten Bier statt Farbeimer