Das Herbstmärchen des DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach

An ein Sommermärchen im Jahre 2006 erinnere er sich erst wieder seit kurzem, aber leider nur vage. Das hat heute Mittag DFB-Präsident Wolfgang Niersbach vor der Presse erklärt. Bis Juni sei ihm das Märchen völlig entfallen, doch bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen kam – so Niersbach – die Erinnerung bruchstückweise wieder. Sicher sei er sich jedoch, dass keinesfalls von einem „zerstörten Sommermärchen“ gesprochen, geschweige denn geschrieben werden könne. In diesem Punkt lasse er nicht mit sich scherzen, deshalb habe er sich auch den berüchtigten Medienanwalt Schertz genommen, um dem Sportjournalisten Jens Weinreich zu zeigen, dass man sich irgendwann Wein nicht mehr leisten kann, weil man nicht mehr reich ist.

Weiteres aus dem Niersbach

Der Fall von Christian Wulff: Generalstaatsanwalt aus Celle verlässt Boden des Grundgesetzes

Der Generalstaatsanwalt  Frank Lüttig aus Celle ist derzeit ein von „Spiegel“ und „Focus“ gefragter Mann. Und er antwortet auch noch. Dem „Focus“: Die Beweislage, dass sich Christian Wulff hat bestechen lassen, sei „sehr stark“. Dem „Spiegel“: „Weder die Ermittler noch ich sind von Jagdfieber getrieben. Wir haben einen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen.“ Der aber keinesfalls darin besteht, die Beweisführung vor Gericht gegen den ehemaligen Bundespräsidenten vorwegzunehmen.

Frank Lüttig vs Christian Wulff