Corona-Bewährungsprobe: Wie war das noch im März und April?

Fotografiert am 25. März 2020 in Burgwedel bei Hannover.

Einige von uns erinnern sich vielleicht noch daran: Auch in Niedersachsen wird am 25. April die MSTO-Verordnung eingeführt (MSTO=Maske, Schal, Tuch oder Ähnliches). In den Supermarkt dürfen wir nur noch mit Einkaufswagen und mit Mund-Nase-Bedeckung, die Zahl der Kundinnen und Kunden, die im Supermarkt sein dürfen, wird schon im März begrenzt. Die Kassiererinnen und Kassierer sitzen hinter Plexiglas, tragen Einweghandschule, wer mit Bargeld bezahlt, muss die Scheine und Münzen in eine Plastikschüssel legen, das Wechselgeld kommt ebenfalls in die Plastikschüssel. Einkaufswagen werden regelmäßig desinfiziert.

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Die Kirche ist schuld an den schlechten Umfrageergebnissen der CSU

Projektion Bayern: Wenn am nächsten Sonntag wirklich Landtagswahl wäre … Weiterer Text über ots und http://www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/ZDF/Forschungsgruppe Wahlen“

Sieht schlecht aus, meint die Forschungsgruppe Wahlen.

Für die CSU sieht es schlecht aus. Jüngsten Umfrageergebnissen zufolge kommt sie auf 35 Prozent. Die Grünen folgen errötend mit 18 Prozent, die SPD muss mit 13 Prozent grün werden.

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Arbeiten Zeugen Jehovas schon bald für einen Unternehmer aus Bayern?

Haben sie sich schon bei Thomas Resch beworben?

Quäle nie einen Mann mit guten Einfällen mit den Schriften der Zeugen Jehovas. Mit ausgefallenen Weltuntergängen kennt sich diese Sekte aus, aber wohl nicht mit ausgefallenen Ideen von Unternehmern wie Thomas Resch aus Bayern. Der ist einem „Bild“-Bericht zufolge von Zeugen Jehovas an seiner Haustür dermaßen genervt worden, dass er sich jetzt die Markenrechte an den Zeitschriften „Der Wachtturm“ und „Erwachet“ sicherte.

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Für Grundversorgung reichen der CSU „Die Fahne hoch, die Bierkrüge fest geschlossen“ und „Aufgestanden ohne Beduinen“

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Dieses Plakat muss von der CSU nur noch leicht verändert werden.

„Wir sind der Auffassung, dass die Grundversorgung auch von einer Fernsehanstalt geleistet werden könnte.“ Sagt Horst Seehofer in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“, die heute allerdings schon von gestern ist. Wie die CSU eigentlich immer.

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Roberto Blanco doch kein wunderbarer Neger

Roberto Blanco

„Roberto Blanco war immer ein wunderbarer Neger, der den meisten Deutschen wunderbar gefallen hat.“ Für dieses auch nach meiner Ansicht falsche Lob hat sich der bayerische Innenminister Joachim Herrmann entschuldigt. Nicht völlig daneben lag der CSU-Politiker in der Sendung „Hart, aber fair“ allerdings, als er auch noch feststellte: „Und beim FC Bayern spielen eine ganze Menge mit schwarzer Hautfarbe mit. Und das finden die Fans vom FC Bayern auch gut.“ Dante jedoch wurde trotzdem verkauft.

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Mail Jahre nach der Geldentwertungssucht

tagesschau

Vor 30 Jahren hätte ich es beinahe zum zweiten Mal in meinem Leben bis in die Hauptausgabe der „tagesschau“ geschafft, weil ich fast den damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß vor Gericht gebracht hätte. Der Anwalt meiner Gewerkschaft prüfte gerade die Klageaussichten, als sich das Erste Deutsche Fernsehen bei mir meldete. Hellhörig war die ARD geworden, weil ich Strauß vorwarf, er habe seinen umstrittenen Maßnahmenkatalog gegen Aids aus meiner Erzählung „GETS-die Seuche“ gestohlen, in der ich die von den Medien verbreitete Hysterie aufs satirische Korn nahm. Dafür hatte ich die Geldentwertungssucht erfunden, eine Krankheit, die auf die gleiche Weise ansteckend war wie Aids.

Eine Leserin dieser Satire schickt mir eine mail

Nach einigen Telefongesprächen keine Angst mehr vor 2014

kleiner Schornsteinfeger

Heute Morgen habe ich mich erst nach ein paar Telefongesprächen mit Freunden nach draußen gewagt. Vorsichtig erkundigte ich mich nach den Veränderungen, die mich beim ersten Hundespaziergang im Jahr 2014 erwarten könnten. Es bestehe keine Gefahr, wurde mir versichert. Eher solle ich mich auf Wiederholungen, also auf Gewohntes einstellen. Ob das auch stimme, wollte ich wissen. Das stimme, antworteten mir meine Freunde und nannten dafür Beispiele.

Es ändert sich nichts

Die Almleuchter von der FDP verlassen den Freistaat

Die Seenplatten sind wieder geputzt, die Berge stehen wieder gerade und
Deutschland atmet auf: Bayern hat gewählt! Die Almleuchter von der FDP packen
ihre Koffer und verlassen den Freistaat, der nicht wählerisch ist. Ein Bayern –
eine CSU – ein Horst Seehofer.

In einem andern Land

Blick ins neue Jahr: Angela Merkel nimmt Stein-Brückentage

Der Bundeskanzlerin wird alles in den Schoß fallen. Die kann ihre Beine hoch legen. Die Krise kehrt auch ohne sie zurück. Sobald der Bundestagswahlkampf beginnt, kann sie sich auch noch Stein-Brückentage nehmen. Die SPD tritt nämlich versehentlich mit einem dann 66-jährigen Hamburger an, der sich seit seiner Nominierung am 9. Dezember 2012 mit sozialen Themen beschäftigt, die ihn persönlich betreffen. Den Kanzlerjob hat er bereits abgelehnt, weil er dann zu wenig verdienen würde, nächstes Jahr will er sich am eigenen Beispiel der Kinderarmut widmen. Stets habe er von seinen Eltern zu wenig Taschengeld bekommen.

Das bringt uns 2013

Griechenland am Abgrund – Markus Söder in „Bild am Sonntag“ schon einen Schritt weiter

Markus Söder ist zwar kein Sponti, aber er denkt so. Dem alten Spruch „Wissen ist Macht“ setzt er „Nichts wissen, macht nix“ entgegen. Das reicht, um in Bayern Finanzminister zu werden. Das reicht auch für eine Ablehnung des Länderfinanzausgleiches, sobald der Freistaat kein Geld mehr von anderen Bundesländern benötigt. Bayern ist schließlich ein Freistaat, in dem Politiker wie Söder den „Bayern-Kurier“ lesen und auf diesem Niveau verharren.

Auf Griechenland will der bayerische Finanzminister jetzt „eine alte Regel vom Bergsteigen“ anwenden: „Wenn jemand an deinem Seil hängt und dabei ist, dich mit in den Abgrund zu reißen, musst du das Seil kappen.“ Sagt er in der „Bild am Sonntag“ von heute in einem Streitgespräch mit Sahra Wagenknecht von den Linken.

Stuss nicht genug gesteigert