Das Gebüsch-Gerücht: Jeder 10. deutsche Anwalt hat eines meiner Bücher gelesen

Wegen dieser Broschüre haben mich die Scientologen nicht verklagt, was mich überraschte, denn eigentlich müsste jede meiner Veröffentlichungen in der „Neuen Juristischen Wochenschrift“ (NJW) vorangekündigt werden. Dort gehörten die Vorberichte hin, die von keinem einzigen Anwalt missverstanden werden könnten, denn irgendeiner bekäme bestimmt das Mandat für Abmahnungen, Einstweilige Verfügungen und Klagen. Deswegen hat inzwischen jeder 10. deutsche Anwalt eines meiner Bücher gelesen. Jüngst waren das „Jagdszenen aus Wilhelmshaven“, die bei Amazon gerade aus dem Verkaufs-Kraut schießen, und „Ein Mann namens Paul Rohde“, der als CDU-Ratsherr nie weiter gekommen ist als bis zur nächsten Kloake.

Hier weiterschmunzeln

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Der Krimi über Anjas Erste Property wird immer dicker

Der Anjas-Krimi wird immer dicker. Inzwischen verscherbelt die Heuschrecke, die sich irgendwo bei London vollgefressen hat, ihre Häuser in Wilhelmshaven wieder. Treureal als Verwalterin der Futternäpfe gibt es nicht mehr. Verfahren gegen Mieter gibt es aber immer noch. Während eine Leipziger Kanzlei diese Heuschrecke weiter am Spekulantenbauch krault, bekommt eine Mannheimer Kanzlei offenbar Zweifel. Sie will meine Akte sehen und so herausfinden, warum ich behaupte, dass es Anjas Erste Property in Frankfurt gar nicht gibt. Das sage aber nicht nur ich, sondern auch der Südwest-Funk, der sich seit Jahren mit dieser Heuschrecke beschäftigt, die sich in Kaiserslautern Beates Zweite Property nennt. In Wilhelmshaven dagegen ist das kein Thema für die Lokalzeitung oder für andere Medien. Auch der Oberbürgermeister und Lokalpolitiker äußern sich dazu nicht öffentlich. Was in Wilhelmshaven mit Mieterinnen und Mietern gemacht wird, soll wohl nicht an die große Glocke gehängt werden.  Der Zweite, der einen Bericht über Anjas geschrieben hat, war vor ein paar Jahren ein 13-Jähriger, der in der Nachbarschaft eine eigene Zeitung verteilte. Dieser Junge sollte vielleicht irgendwann als Oberbürgermeister kandidieren, der sich um lokale Skandale kümmert. Dann wäre er besser als alle seine Vorgänger…

Ich hänge seit 2007 alles an die große Glocke. Das Geläute wird von immer mehr Betroffenen gehört – inzwischen sogar in der Schweiz.

Hier wird geläutet

 

„Kinderschänder Tjaden in Wilhelmshaven“ und andere 2sechs3acht4-Geschichten

Über 150 000 Mal sind in diesem Jahr meine Internet-Seiten über Wilhelmshaven und Friesland aufgerufen worden, jede Woche verteile ich ein 2sechs3acht4-Flugblatt in der Stadt, das von vielen Leserinnen und Lesern bereits für Freunde und Bekannte kopiert wird, doch die Frage, ob ich einen zweiten Versuch starten wolle, in Wilhelmshaven eine Wochenzeitung herauszugeben, habe ich  jüngst verneint. Was ich beim ersten Versuch erlebt habe, reicht mir.

Frühjahr 2004: Die Wochenzeitung 2sechs3acht4 befindet sich in der Gründungsphase. Aus dem Bundesgebiet bekommen wir Anrufe, berichtet wird uns, dass überall Erkundigungen über uns eingezogen werden. Die Konkurrenz sei wohl sehr neugierig. Eine Woche vor dem Erscheinen der ersten 2sechs3acht4-Ausgabe macht sich der Brune-Mettcker-Verlag auf die Suche nach einem Redakteur für eine neue Wochenzeitung, die „Szene Wilhelmshaven“ heißen soll. Mit der wird später der Anzeigenmarkt abgegrast, Inserate werden zu Schleuderpreisen angeboten oder sogar verschenkt.

Die erste Ausgabe verteilen wir im Stadtgebiet fast ohne fremde Hilfe. In einem Verteilungsgebiet verschwindet 2sechs3acht4 gleich wieder aus den Briefkästen. Mit meiner Schwester und ihren beiden Kindern bin ich an jedem Freitagnachmittag in Rüstersiel unterwegs. Schon bald kreuzen sich unsere Wege mit Zustellern von „Szene Wilhelmshaven“. Auch diese Wochenzeitung wird nun freitags verteilt. Einige Ideen von uns werden abgekupfert, einmal wird sogar ein Artikel von mir wortwörtlich übernommen. Dafür bekommt der Brune-Mettcker-Verlag eine Rechnung von mir, die nie beglichen wird.

Auch im August 2004 gibt es 2sechs3acht4 immer noch. Wir stellen jede Ausgabe ins Netz und haben eine eigene Internet-Seite, die täglich aktualisiert wird. Ich biete jedem die Möglichkeit zu Verlinkungen interessanter Veröffentlichungen im Netz an. Ein bis heute Unbekannter fügt am 29. August 2004 den Link „Kinderschänder Tjaden in Wilhelmshaven“ hinzu. Meine Anwältin schaltet sofort die Staatsanwaltschaft ein, die aber nicht einmal ein Ermittlungsverfahren einleitet. Glücklicherweise rotten sich keine Verrückten vor meiner Wohnung zusammen, die mich zur Flucht aus Wilhelmshaven auffordern.

Die letzte Ausgabe von 2sechs3acht4 erscheint kurz vor Weihnachten. Wir geben auf. In einem Kommentar auf den Seiten von Radio Jade werde ich anonym verleumdet. Ich komme privat für Restforderungen von Zustellerinnen und Zustellern auf, obwohl ich nur Redakteur der Wochenzeitung gewesen bin. Die Bezahlung regele ich in einigen Fällen vor dem Arbeitsgericht, damit mich die Raten nicht finanziell auffressen. Trotzdem zieht ein Wilhelmshavener Magazin-Macher („Scout“) über mich her. Das von ihm Verzapfte  veröffentlicht später auch ein Verleumder aus der Region Hannover.

Vor einem der Arbeitsgerichtstermine im Februar 2005 stehen zwei Männer und eine Frau im Gerichtsflur. Die Frau soll entlassen werden, weil sie ehrenamtlich für einen Eishockeyverein gearbeitet hat, obwohl sie krank geschrieben war. Bei den beiden Männern handelt es sich um Anwälte. Einer der beiden behauptet: „Der Tjaden soll vorbestraft sein. Deswegen musste er auch aus Hannover weg.“ Ich stelle diesen Anwalt, der mich nicht erkannt hat, sofort zur Rede. Er vertritt als Jurist auch die „Wilhelmshavener Zeitung“. Der Anwalt wird blass um die Nase.

Nach dem Gerichtstermin wende ich mich schriftlich an den Verleger der „Wilhelmshavener Zeitung“ und an diesen Anwalt. Beide reagieren nicht. Das Amtsgericht von Wilhelmshaven will mir die Namen des zweiten Anwaltes und der Frau nicht verraten: „In persönliche Angelegenheiten mischen wir uns nicht ein.“ Ich verzichte auf weitere Schritte, weil sie mir sinnlos erscheinen.

Seit 2005 mache ich im Internet weiter. Auf Klageandrohungen des Brune-Mettcker-Verlages habe ich stets gelassen reagiert. Gelassen möchte ich bleiben.

Siehe auch

„Kinderschänder Tjaden in Wilhelmshaven“ Hier klicken 

Meine Wilhelmshaven-Seiten im Netz

htp://2sechs3acht4.blogspot.de

http://www.szenewilhelmshaven.de

Anjas Erste Property: Die nächste treureale Frechheit/Heuschrecke schwirrt vor Gericht

Heute hat mir das Wilhelmshavener Amtsgericht eine Klageschrift der Leipziger Anwälte von Anjas Erster Property zugeschickt. Ich soll aus meiner Wohnung geklagt werden. Ein anderer Mieter hat sich kürzlich eine neue Wohnung gesucht, weil er sich nicht mehr gegen ungerechtfertigte Forderungen wehren wollte. Innerhalb von 14 Tagen soll ich dem Gericht anzeigen, ob ich mich wehren will. Dann habe ich noch 14 Tage Zeit für die Klageerwiderung. Beantragt haben die Anwälte von Anjas Erster Property ein schriftliches Vorverfahren.

Bevor der juristische Stein ins Rollen kommt, habe ich den Heuschrecken-Anwälten erst einmal einmal ein Fax geschickt.

Fax an Heuschrecken-Anwälte

Wo die Nordseewellen: So wird Wilhelmshaven geflutet

In jeder Stadt sagen die Leute: „Das ist doch typisch für…“ Deswegen habe ich immer gern in großen Städten gelebt, weil sich dort die Idioten irgendwie verlaufen. Aber ich habe auch in kleinen Städten gelebt. In Burgdorf bei Hannover zum Beispiel. Doch dort hat es nur einen Verleumder gegeben, der als CDU-Ratsherr andere mit dem Dreck bewarf, in dem er selbst steckte.

Nach meiner Rückkehr nach Wilhelmshaven im Jahre 2004 jedoch habe ich mich schnell umstellen müssen. Inzwischen kenne ich keine wichtige Institution mehr, die sich keinen Skandal geleistet hat. Besonders viel erfuhr ich als Redakteur der Wochenzeitung 2sechs3acht4, die wir im Juni 2004 gegründet haben. Doch auch in der Firma ging es drunter und drüber. Als mir der Inhaber am 22. Dezember 2004 weis machen wollte, die Zeitung stehe eigentlich ganz gut da, ging ich und stellte zwischen den Jahren die Frage ins  Netz, ob es noch Leute gebe, die Forderungen haben. Sogleich wurde ich in einem Kommentar bei Radio Jade wüst beschimpft, das Gerücht, ich sei nicht nur Redakteur von 2sechs3acht4, sondern auch Geschäftsführer des Verlages gewesen, hielt sich hartnäckig.

Das Jahr 2005 begann für mich mit Schlangen vor meiner Wohnungstür. Unzählige Zustellerinnen und Zusteller tauchten auf, die noch Geld zu bekommen hatten. Ich bat sie um die entsprechenden Belege und schloss vor Gericht Vergleiche für Ratenzahlungen. Gleichzeitig schwärzte mich die Firma, die diese Zeitung herausgegeben hatte, beim Jobcenter an, das mir einen Kredit auf noch ausstehende Gehaltszahlungen gewährt hatte. Mit einer Plastiktüte voller Kontoauszüge ging ich zum Jobcenter und widerlegte so die Behauptung, ich würde versuchen, an Geld heranzukommen, das der Firma gehörte. Nach zwei Jahren hatte ich alle mir bekannt gewordenen Schulden beglichen.

Derweil schaltete der Inhaber der Firma einen Anwalt ein. Der forderte von mir 3000 Euro für die Verwendung des Logos von 2sechs3acht4. Da ich mir den Namen ausgedacht hatte, kümmerte ich mich nicht darum. Der Anwalt meldete sich nie wieder. Um finanziell über die Runden zu kommen, hatte ich auch mein Auto verkauft.

Schon stand der Nächste auf der juristischen Matte. Der behauptete, ich hätte seinen Computer angegriffen. Diesen Vorwurf fand die Wilhelmshavener Polizei so lächerlich, dass sie mich auf einen Kaffee einlud. Auch der Verleger der „Wilhelmshavener Zeitung“ versuchte immer wieder, mir etwas am Zeug zu flicken.  Ebenfalls ohne Erfolg.

Kein Jahr verging ohne seltsame Erlebnisse. Ein Lokalpolitiker warf mir Beleidigungen an den Kopf, die mich so unvorbereitet trafen wie ein Gewitter bei strahlendem Sonnenschein. Per Mail ereilte mich die Warnung, dass meine elektronischen Nachrichten so leicht lesbar seien wie Postkarten. Dieser Warnung hängte er mails an, die ich an meinen Neffen geschrieben hatte.

Immer wieder plante ich meine Rückkehr nach Hannover. Doch meine Mutter brauchte meine Hilfe. Also hielt ich durch. Dann starb mein Bruder Joachim Tjaden. Jemand kontrollierte nach seinem Tod seine mails, um zu beweisen, dass es einen nicht beigelegten Streit zwischen uns gegeben hatte.

Meine Kandidatur als Oberbürgermeister war da bereits Geschichte, die Drohungen, die mich ereilt hatten, ebenfalls. Einiges davon habe ich gespeichert, denn in Wilhelmshaven scheint man nie zu wissen, wann der Nächste aus dem Gebüsch kommt…

Wie am 17. Juni 2013 zwei Polizeibeamte, die bei einer illegalen Aktion des Jugendamtes falsche Namen angegeben haben sollen.

http://www.zweisechsdreiachtvier.de