Verwaltungsrichterin aus Münster mit merkwürdiger Rechtsauffassung/So bekommt Schavan ihren Doktortitel nie wieder

Während der Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in Münster hat ein Sicherheitsbeamter im Saal gesessen, weil er von der Richterin darum gebeten worden ist. Als ich die Richterin darauf hinwies, dass sie sich in ihrer Zusammenfassung des Falles getäuscht hatte, weil sie bei der Gefährdungsmeldung vom 23. September 2009 ausgegangen war, lüftete der Rechtsvertreter der Stadt Münster kurz einen Aktendeckel und behauptete, in der Akte befinde sich ein Antrag vom 23. September 2009. Den wollte die Richterin gar nicht sehen. Auf meinen Einwand reagierten weder der Jugendamtsmitarbeiter noch der städtische Rechtsvertreter. Sie blieben sogar stumm, als ich sagte: „Das ist eine Fälschung.“…

Vor Gericht und in Münster

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Oberbürgermeister gesucht: Studiert Annette Schavan für Merkel in Hannover?

Die CDU weiß noch nicht, wen sie dieses Mal verbraten soll. Könnte aber heute Abend geklärt werden. Sobald Annette Schavan mit der Bundeskanzlerin gesprochen hat, wäre für die dann ehemalige Bundesbildungsministerin der Weg zur Kandidatur in Hannover frei. Man müsste ihr ja nicht unbedingt verraten, dass am 22. September 2013 an der Leine nicht nur der Bundestag, sondern auch der Oberbürgermeister gewählt wird.

Davon ablenken könnte man Annette Schavan mit einem Studienplatz an der Uni. Dort könnte sie neu lernen, was sie bisher bei anderen abgeschrieben hat.

Hannover sucht einen neuen Oberbürgermeister

Niedersächsischer Justizminister betrunken am Steuer

Ein Mann kurvt am Dienstagabend besoffen durch Hannover. Er wird von der Polizei gestoppt. So was passiert in der niedersächsischen Landeshauptstadt täglich. Gelegentlich sitzt auch eine beschwipste Landesbischöfin am Steuer. Dieses Mal war es der niedersächsische Justizminister Bernd Busemann, der noch ein paar Tage im Amt ist. Ob der auch betrunken war, als ich mich an ihn mit einer Beschwerde über die hannoversche Staatsanwaltschaft wendete, weiß ich nicht. Vielleicht hat er meinen Brief nicht im Auto gelesen…Außerdem ist Alkohol am Schreibtisch nicht strafbar. Die Antwort auf meine Beschwerde, die Busemann einem Mitarbeiter überließ, las sich allerdings so, als seien beide etwas benebelt gewesen. Auf jeden Fall zündeten sie Nebelkerzen, die es in der CDU inzwischen wohl kostenlos gibt.

Bloß keine eigenen Gedanken machen

Fotograf aus Wolfsburg wirbt um Wanderwähler

Bei der niedersächischen Landtagswahl habe ich einiges abgestaubt. Denn die Parteien können sich nicht mehr auf Stammwähler verlassen, sie müssen um Wanderwähler werben. Mit Kugelschreibern. Luftballons. Kleiderbügeln. Inzwischen gibt es  aber nicht nur die Werbung um Wanderwähler, sondern auch die Werbung mit ihnen. Von einem Fotografen aus Wolfsburg. Der bietet Luftaufnahmen unter www.waehlerwanderung.de an. Viel mehr verrät er auf seinen Seiten nicht. Wahrscheinlich lohnt sich der Aufwand nicht, denn Wanderkunden sind auch schnell wieder weg. Stammkunden scheint er nicht zu haben. Deswegen ist die Domain www.stammwaehler.de noch frei.

Auch die Internetadresse www.nichtwaehler.de hat sich noch niemand gesichert. Das wird wohl auch so bleiben. Wer bemüht sich schon um Nichtkäufer? Ein Dasein als Internet-Stiefmütterchen fristet derweil die Domain www.plagiator.de Die gehört einer Gärtnerei und wird zum Kauf angeboten. Wandern könnte diese Internetadresse demnächst zur Bundesbildungsministerin Ex-Dr. Annette Schavan. Denn auch Wander-Doktortitel werden immer moderner. Jeder zweite Bundestagsabgeordnete soll demnächst einen haben. www.wanderdoktortitel.de ist also durchaus eine Domain mit Zukunft. Und ebenfalls noch frei.

Einen hohen Stellenwert haben in diesem Jahr auch Wander-Monate. Da wandern Politikerinnen und Politiker von Talkshow zu Talkshow und werben um – siehe oben…

Dies ist ein Wander-Beitrag von www.zweisechsdreiachtvier.de und www.regionhannover.co sowie…

Krisensitzung der Merkel-Regierung: Wer hat noch von Guttenberg abgekupfert?

Morgen trifft sich das Kabinett Merkel zu einer Krisensitzung. Motto: „Mein lieber Schwan!“ Die Bundeskanzlerin will die Vertrauensfrage stellen, die da lauten soll: „Mal ehrlich, wer hat von wem – außer von Guttenberg – abgeschrieben?“ Sogleich will Merkel ein Geständnis ablegen, das die „Bild“-Zeitung bereits als Vorabdruck veröffentlichen wird: „Jetzt schreiben wir nicht mehr ab – Merkel erfindet neue Wege“.

Die Geständnisse