Burgdorfer Kreisblatt 40/2019: Die Angst vor der eigenen Meinung

Man achte auf den Zeitungsständer. Foto: Heinz-Peter Tjaden

Zwei Drittel der Deutschen halten lieber mit ihrer Mei-nung hinter dem Berg. Ha-be ich an einem Kiosk er-fahren, weil es auf der Titelseite der „Zeit“ stand. Wahrscheinlich haben diese Leute Angst, weil nicht Schneewittchen und die sie-ben Zwerge hinter dem Berg wohnen, sondern sie selbst. Wer isst schon gern mit einem Angsthasen von einem Tellerchen, wenn der Blick in den Spiegel beweist: Man sitzt allein am Tisch?

Weiterlesen in der Ausgabe 40 der internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ Hier ausdrucken

Im Netz unter http://www.burgdorferkreisblatt.de und http://www.facebook.com/burgdorferkreisblatt

Die Augenbrauen der Neuapostolischen Kirche

Augenbrauen lügen nicht.

18. Oktober 1962: Im Weißen Haus trifft sich US-Präsident John F. Kennedy mit dem sowjetischen Botschafter Anatoli Dobrynin und mit Andrej Gromyko, Außenminister der Sowjetunion. Die Drei machen einen fröhlichen Eindruck. Doch Kennedy zieht die Augenbrauen hoch. Denn er weiß bereits, dass auf Kuba Mittelstreckenraketen stationiert werden sollen. Neurowissenschaftler deuten hochgezogene Augenbrauen als Zeichen von Angst und Ärger.

Hier weiterlesen

Die Angst des Xhakas vor dem Elfmeter/Dein Hurra von Bosse

Gerade hat mich noch die Frage beschäftigt, warum Xhaka einen Elfmeter so weit daneben schießt wie das Gehäuse nicht einmal breit ist, da spielt ffn dieses Lied: „Dein Hurra in mein Gesicht/und alle Zweifel, alle Faxen werden lächerlich. Du gegen mein Verlorengehn/Deine Lässigkeit lässt mein Kaputt alt aussehn.“

Hier weiterschmunzeln

Der Allah des IS ist ein Wicht

Liebespaare auf den Treppen vor Sacre Coeur, Maler an der Seine, Japaner, die ihre Familien als kleine Punkte vor dem Eiffelturm ins Fotoalbum kleben – Terroristen in einer Konzerthalle, vor dem Stadion, in dem Frankreich gegen Deutschland spielt und an weiteren Orten: 128 Tote und der Ruf „Allah ist groß!“

Hier weiterlesen

Ein Gespenst geht um im Kfz-Fachbereich der Region Hannover: Die Angst vor dem Internet

Ronnenberg (tj). Die Handlung wird aus dem Budapest der 1930-er Jahre ins New York der 1990-er Jahre verlegt, die Frau und der Mann schreiben sich keine Briefe mehr, sondern E-Mails – so ist aus „Rendezvous nach Ladenschluss“ die romantische Liebeskomödie „E-mail für dich“ geworden. Doch bei der Region Hannover wäre aus den beiden wahrscheinlich gar nichts geworden. Tom Hanks und Meg Ryan hätten schon beim Hochfahren ihrer Computer Probleme bekommen.

Nicht sehr inter-nett

Nach Charlie-Hebdo-Morden geht der „Spiegel“ der Wahrheit auf den Grund?

Terroristen können dem „Spiegel“ angeblich keine Angst vor der Wahrheit machen. Versichert das Magazin nach den „Charlie Hebdo“-Morden in Paris. Manchmal ist der „Spiegel“ der Wahrheit aber auch nicht auf den Grund gegangen. In der Ausgabe 15 des Jahres 2007 berichteten Matthias Bartsch und Michael Fröhlingsdorf über „Kinder der Sucht“.

Wie dieses Magazin hereingelegt worden ist

Ebola-Tote gehen am 2. November in die Neuapostolische Kirche

In Sierra Leone steigt die Zahl der Waisen, Kinder werden von ihren Verwandten nicht mehr versorgt, weil sie Angst vor einer Ansteckung haben. Auf dem Flughafen von Madrid stirbt ein Afrikaner, weil er zu spät ins Krankenhaus gebracht wird. Die Hilfskräfte haben Abstand von ihm gehalten, weil sie sich nicht anstecken wollten. Die Weltgesundheitsorganisation registriert inzwischen fast 10 000 Ebola-Fälle, 5000 Menschen sind bereits tot.

Zur gleichen Zeit verbreitet das Internet-Portal „Glaubenskultur“, das sich nach eigenem Bekunden an „Freunde und Gönner der Neuapostolischen Kirche (NAK)“ wendet, die Mitteilung, der NAK-Chef Jean-Luc Schneider habe in Berlin gesagt: „Wir haben bestimmt schon von der Ebola-Krise gehört, da mussten viele Menschen daran sterben, auch viele Geschwister (gemeint sind NAK-Mitglieder).“ Die bräuchten „im Jenseits Trost und neue Kraft“. Die bekämen sie von der NAK hier auf Erden.

Diese Toten hätten aber auch schon im Diesseits Glück haben können, meint Schneider, denn wenn diese toten Afrikaner „in Deutschland gelebt (hätten) und einen deutschen Pass (hätten) oder einen französischen (der NAK-Chef ist Franzose)“, dann hätte man ihnen helfen können und sie wären nicht gestorben.

So bereitet Schneider die NAK auf den 2. November 2014 vor. An diesem Tag werden Tote in die NAK aufgenommen. Wer bis dahin in Afrika nicht an Ebola gestorben ist, muss sich wohl noch ein wenig gedulden. Kuba allerdings scheint weitere NAK-Mitgliedschaften im Jenseits verhindern zu wollen. Der Kommunist Castro hat Ärzte nach Afrika geschickt. Die Zuckerinsel ist zwar arm, aber wenn Castro christlichen Glaubensgemeinschaften schaden kann, ist dem als Atheist jedes Mittel recht.

Weitere Beiträge über den Religionsmarkt Hier klicken