Sicherheitskonferenz in München als Vorlesewettbewerb getarnt: Heiko Maas führt

Heiko Maaß in seinem Kampfanzug.

Verteidigungsminister Guttenberg hat im November 2009 Verständnis für die deutschen Soldaten geäußert, die von Krieg in Afghanistan sprechen. Über zehn Jahre später behauptet Außenminister Heiko Maas bei der Sicherheitskonferenz in München wie andere vor dem November 2009, am Hindukusch werde die Freiheit verteidigt.

Diese Wiederholung einer überholten Behauptung liest er seelenruhig von einem Blatt Papier ab. Dann blättert er ebenso seelenruhig um und nennt weitere Kriegsgebiete, in denen neuerdings angeblich ebenfalls die Freiheit verteidigt wird.

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Je mehr deutsche Soldaten desto weniger tote deutsche Soldaten?

So rechnet der Verteidigungsminister: Je mehr deutsche Soldaten in einen Kampfeinsatz geschickt werden, desto weniger deutsche Soldaten können die Gegner totschießen. Die meisten deutschen Soldaten werden in Afghanistan zwar gar nicht von anderen totgeschossen, sondern von sich selbst – aber das ist geheim. Wenn das nicht so wäre, würde dann die Rechnung des Verteidigungsministers stimmen?

Weitere Milchmädchen-Rechnungen

So manche Hure weiß mehr als ein Wirtschaftsminister

An Meldungen, die wirklich wichtig sind, kommt Otto Normalleser nicht heran. Wirtschaftsbosse und Finanzhaie besorgen sich sowas mit einem schwarzen Koffer in der Hand, Regierungen bezahlen dafür Geheimdienste, so manche käufliche Dame weiß mehr als ein Wirtschaftsminister irgendeines Bundeslandes. Geht was schief, bekommen Politikerinnen und Politker so viele Schraubenschlüssel in die Hand, wie sie für die Reparatur des Konjunkturmotors benötigen, läuft der Motor wieder, müssen sie die Schraubenschlüssel lagern bis zum nächsten Mal. Bis die Werkzeuge nicht mehr greifen. Dann greift das Prinzip: „Unternehmer tragen das Risiko zu ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die schon sehen werden, wie lang die Schlangen vor den Arbeitsämtern werden können.“

Frank-Walter Steinmeier macht Werbung