Ist die AfD historisch betrachtet doch nicht so einmalig wie behauptet?

Bundeskanzler Kiesinger bei einer öffentlichen Kundgebung in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen

Kurt-Georg Kiesinger: ein ehemaliges NSDAP-Mitglied wird Bundeskanzler.

Die „Bild“-Zeitung lobe ich eigentlich nicht. Jetzt mache ich das.

„´Erstmals seit 1945´ ist nichts, was die AfD tut-das historische Ausmaß der Kritik an ihr ist fehl am Platz“, schreibt Filipp Piatov auf Seite 4 der gestrigen Ausgabe. Der Autor ist 27 Jahre alt, stammt aus Russland, lebt in Berlin und ist Jude.

In seinem Beitrag nennt er Beispiele für den schändlichen Umgang mit der Nazi-Vergangenheit: Konrad Adenauer setzt als Bundeskanzler mit Hans Globke einen Mitverfasser der Nürnberger Rassegesetz als Berater ein, das ehemalige NSDAP-Mitglied Kurt-Georg Kiesinger wird CDU-Chef und Bundeskanzler, der jüdische Staatsanwalt Fritz Bauer muss sich mit Kollegen herumschlagen, die Nazi-Verbrecher schützen, Erich Mende (FDP, ehemals Vizekanzler) bestreitet 1996 vor dem Deutschen Bundestag Antisemitismus in der Wehrmacht, der ehemalige KZ-Arzt Josef Mengele bleibt trotz unfassbarer Morde unbehelligt.

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Die AfD braucht keinen Familiennachzug

Die AfD hat kein Verständnis für den Familiennachzug. Ob das nur für Flüchtlinge gilt oder nicht, kann hier vernachlässigt werden. Denn laut Alexander Gauland kann man alles vernachlässigen, was Faschisten getan haben.

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AfD gegen Kinderwagen von Horst Seehofer/SPD-Ministerinnen sollen Leihmütter werden

Bei Herbert Grönemeyer klingelt alle fünf Minuten das Telefon. Vertreter aller Parteien wollen „Kinder an die Macht“ zu ihrem Wahlkampfsong machen. Auch kleine Kinder machen sich bereits auf die Suche nach Wahlgeschenken, seit Horst Seehofer den ersten „Und Sie haben keinen Cent dazu bezahlt“-Kinderwagen vorgestellt hat (Foto oben).

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Sondersendung: Auf der Erde intelligentes Leben entdeckt

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Wo sie herkommen, weiß noch niemand. Aber unsere Korrespondenten melden aus allen Hauptstädten dieser Welt, dass auf der Erde intelligente Lebewesen entdeckt worden seien. Ihr Einfluss scheint von Stunde zu Stunde zu steigen.

Dazu die ersten Meldungen:

Neue Broschüre: Mein Esel ist auf Draht

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Titelfoto von Heinz-Peter Tjaden, aufgenommen in Wettmar (Stadt Burgwedel, Region Hannover)

Ich bin ein begeisterter blogger und ein begeisterter Radfahrer. Täglich lege ich mit meinem Rad mindestens 30 Kilometer zurück und werde oft darauf angesprochen.

Kürzlich bin ich zweimal an einem Tag in meinem Lieblings-Supermarkt gewesen. Die Kassiererin sah mich erstaunt an, fragte mich: „Sie haben sich bei der Kälte noch einmal nach draußen gewagt?“ Als sie begriff, dass ich nicht um die Ecke wohne, war sie noch verblüffter.

Solche Gespräche an einer Supermarkt-Kasse hat Amazon wohl nicht so gern. In Seattle ist am Nikolaus-Tag der erste Supermarkt ohne Kassen eröffnet worden. Nennt sich „Amazon go“. Die Kunden melden sich auf einer App auf dem Handy an, wenn sie den Laden betreten. Mit Sensoren werden die Käufe registriert, Amazon bucht den Kaufpreis vom Amazon-Konto ab.

Das wäre auch aus einem anderen Grund nichts für mich: Meistens vergesse ich mein Handy, wenn ich zu einer Radtour starte. Ich könnte bei „Amazon go“ also nur einkaufen, wenn es auch „Amazon free“-Abteilungen geben würde. Umsonst nehme ich alles. Auf Sensoren darf verzichtet werden.

Vorwort zu meiner Broschüre „Mein Esel ist auf Draht“ Hier bestellen

In meiner Broschüre geht es um kleine Luder, um einen durchgeknallten Freien Wähler, um Mutti, um zerstreuten Sex im Alter, um einen „Bild“-Kolumnisten, um Krisen, um die AfD, um Frühlingsgefühle, um ein schlechtes Gedicht über Erdogan, um Talkshows, um einen widerspenstigen Automaten, um die Eier von Joachim Löw und um Urlaub in einem anderen Land, das Ostfriesland heißt.

Klarstellung: Gauck gratuliert Donald Trump nicht in meinem Namen!

Laber-Acki ist nur noch wenige Wochen im Amt, dennoch lässt er immer noch einiges ab. Also schreibt Joachim Gauck an Donald Trump:

„Zu Ihrer Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gratuliere ich Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute.“

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Besorgte Bürger machen sich in Neuensorga neue Sorgen/AfF gegründet

Die Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (Pegida) und die Alternative für Deutschland (AfD) bekommen Konkurrenz. In Neuensorga (Thüringen) haben sich Bürgerinnen und Bürger neue Sorgen gemacht, sie gründeten in diesem Ortsteil der Gemeinde Lederhose die Initiative Kinderlose Eltern gegen mehr Babys in Deutschland (Kegbade) und die Partei Alternative für Fruchtbarkeit (AfF). Stargast war der Bestsellerautor und Volkswirt Thilo Haareziehn, der jüngst mit „Deutschland schafft die Kinder ab“ die Bestsellerlisten stürmte und Auszüge aus seinem neuen Werk „Kein Kind wird geboren“ las.

Das volle Programm der besorgten Bürger