Veterinäramt der Region Hannover vermietet Ideal-Herrchen

Ideal-Herrchen

Mike Tjaden testet Ideal-Herrchen Foto: Heinz-Peter Tjaden

Das Veterinäramt hatte zu einer Pressekonferenz eingeladen, um der Öffentlichkeit mitzuteilen, wie Hunde in und um Hannover zu halten sind. Hunde waren nicht zugelassen. Sie hätten, so ein Regions-Sprecher, wahrscheinlich mit lautem Gekläffe und mit wütendem Gebell protestiert. Deshalb mussten auch Mike und ich draußen bleiben.

Hundehalter sollten zugreifen

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Hannes Wader: Morgen dort – heute bei Echo-Preisverleihung

Da war die rechte Sache klar: Dieser Liedermacher musste geschnitten werden. Aber Reinhard Mey hat zu ihm gehalten. Andere auch. Die Schmuddelkinder hielten zusammen. Strömten wie meine Frau und ich ins Aegi, als er in Hannover ein Konzert gab. Bei dem man ihm den Strom abschaltete, weil er zu lange auf der Bühne stand. Da verschwand er für ein paar Minuten. Dann waren Hannes Wader und das Licht wieder da. Wie der Verfassungsschutz den ganzen Abend…

Pistole in den Rippen

Zur Wahl drängt, an der Wahl hängt doch alles…

Zurzeit fahren alle, die sich für Spitzenpolitiker halten, nach Hannover. Heute ist der SPD-Fraktionsvorsitzende dort. Der Kanzlerkandidat auch. Der Parteichef ebenfalls. Sie wollen von Stephan Weil wissen, wie er seine Chancen bei der Landtagswahl am 20. Januar 2013 einschätzt. Das Ergebnis: noch besser als vor Weihnachten. Für diese Auskunft ist Steinmeier dreimal zu einem Geldautomaten auf der Lister Meile, auf der Georgstraße und am Aegi geeilt. Denn Weil lässt sich neuerdings von der SPD pro Wort bezahlen, für angefangene Sätze nimmt er eine Pauschale, für vollständige steht er noch in bislang unvollständigen Verhandlungen mit Steinbrück.

Derweil beginnt in Niedersachsen die heiße Wahlkampfphase. Die SPD hat für den Endspurt Plakate mit dem Motto „Geld stinkt nicht“ drucken lassen, die CDU Plakate mit „Schotten lassen anschreiben“, die Grünen Plakate mit dem Motto „Du hast deine Vortragshonorare nur von deinen Kindern geliehen“ und die FDP Plakate mit dem Motto „Rösler ist sein Geld noch wert“.  Die Linke schwankt  zwischen „Jeder Arbeiter muss so gut bezahlt werden wie Steinbrück“ und „Wir schicken den Kapitalismus in den nicht bezahlten Resturlaub“.  Die Piraten denken über „Ist das Geld erst virtuell, vergeht jede Krise schnell“ nach – aber nicht laut, sonst gibt es wieder Zoff in den eigenen Reihen.

Die Beteiligung rechnet inzwischen mit vielen Wählerinnen und Wählern. Ob aber auch alle hingehen, weiß bislang niemand. Das wird sich erst kurz vor der Wahl ändern. Dann hält Steinbrück einen gut bezahlten Vortrag, der von allen Nichtwählerinnen und Nichtwählern finanziert werden soll. Da sich die meisten Wahlmuffel das aber nicht leisten können, werden sie zu Wählerinnen und Wählern. Not gedrungen.

Wer dennoch seinen Spaß haben will, liest auch meinen nächsten Beitrag. Wie das zwei andere auch schon tun.