Im Namen des Oberbürgermeisters von Wilhelmshaven: Verleumdung als Stalker nach illegaler Jugendamtsaktion


„Was haben Sie denn dieser Frau getan?“ Diese an mich gerichtete Frage der Richterin hat sekundenlang im Gerichtssaal 47 des Wilhelmshavener Amtsgerichtes gestanden. Ich musste mich erst wieder von dem erholen, was ich gerade gehört hatte. In einem im Namen des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters verfassten Schreiben wurde mir Stalking vorgeworfen, behauptet wurde, dass ich einer Jugendamtsmitarbeiterin nachstelle und so die Arbeit des Wilhelmshavener Jugendamtes lahmlege. Meiner Bitte, mir dieses Schreiben sofort zu kopieren, kam die Richterin nicht nach, damit müsse ich meinen Anwalt beauftragen. Das werde ich tun und dann Strafantrag gegen den Oberbürgermeister wegen Verleumdung stellen.

Mit dieser Verleumdung ist auch die Aussageverweigerung für die Jugendamtsmitarbeiterin begründet worden, die schweigend vor meiner Tür stand, als sich am 17. Juni 2013 zwei Wilhelmshavener Polizeibeamte in meiner Wohnung falsche Namen gaben und mir den Grund für die Durchsuchung erst nannten, als sie bereits in meiner Wohnung waren, was diese Beamten während der Verhandlung bestritten. Die Staatsanwältin stufte die Polizei-Aussagen als „fast identisch“ ein. Eine interessante Einschätzung, denn jeder weiß, dass es „fast identische Darstellungen“ eines Ereignisses, das über ein Jahr zurück liegt, nur gibt, wenn man sich miteinander abgesprochen hat.

In einer Sitzungspause hatte mir die Richterin in Abstimmung mit der Staatsanwältin eine Einstellung des Verfahrens angeboten, die ich ablehnte, weil ich wissen wollte, ob die Polizeibeamten tatsächlich auch das Gericht belügen würden. So kam es.

Verurteilt wurde ich nicht wegen Verleumdung, sondern wegen übler Nachrede zu einer Geldstrafe von 900 Euro. Noch im Gerichtssaal kündigte ich Berufung an. Kommentar der Richterin: „Das war mir klar.“ Die Staatsanwältin warf mir „Unbelehrbarkeit“ vor. Mein Kommentar: „Was wahr ist, muss wahr bleiben.“

Freundlicherweise haben die Polizeibeamten im Gerichtssaal Werbung für meine Broschüre „Lügen haben Jugendamts-Beine“ gemacht, in der ich die Ereignisse seit dem 17. Juni 2013 schildere. Sie ist – wie diese beiden Beamten richtig aussagten – bei Amazon erschienen.

Offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven Hier klicken

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