Der liebe Gott hat das Sandmännchen nach Burgdorf gesandt


Über diesen Mann müsste man einen Film drehen – über diese Stadt auch. In jungen Jahren erbt er eine Firma und setzt sie in den Sand. Dann arbeitet er als freier Mitarbeiter für die Lokalzeitung „Burgdorfer Kreisblatt“. Die setzt der Verleger in den Sand. Zwischendurch liegt er bei einer Frau vor der Wohnungstür. Die reibt sich morgens den Sand aus den Augen. Sogleich gründet er eine Wochenzeitung und setzt seine Ehe in den Sand. Darauf antwortet er mit einem Monatsmagazin und bekommt von seiner Ex-Frau viel Sand. Den meisten Sand muss er beim Finanzamt abgeben. Dem schuldet er nämlich viel Sand. Und immer wieder hat er sich selbst gesandt – als Vereinsgründer und eine Zeitlang sogar als Saubermann, der wilde Plakate von den Wänden kratzt. 

Die Stadt der Sandigen

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