Hier gestorben! Burgwedel dürfen nicht länger die Toten abhanden kommen


Vor 20 Jahren noch sind auch die Toten sesshaft gewesen. Sie warteten in ihren Gräbern auf das Jüngste Gericht. Heute ziehen Tote immer häufiger um. Beklagt Martin Lauber in der „Nordhannoverschen Zeitung“: „Was noch vor 20 Jahren das Bild der Friedhöfe prägte, ist mit wachsender Mobilität die Ausnahme geworden.“ Zu jener Zeit, als die Toten noch in ihren Gräbern geblieben sind, gab es Lauber zufolge „über Generationen vererbte, individuell gestaltete Wahlgräber, die von Hinterbliebenen aufopferungsvoll gepflegt werden“. Seither gehe die „Nachfrage insbesondere nach Mehrfachwahlgräbern zurück“. Vorher war schon die Nachfrage nach Massengräbern gesunken. 

Graboffene Sonntage

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