Niedersächsische Ministerien nutzen ReadSpeaker – und ich als Bürger nach Justizskandal?


Soeben hat mich diese Pressemitteilung der niedersächsischen Landesregierung ereilt:

HANNOVER. Das Umweltministerium und das Ministerium für Wissenschaft und Kultur setzen auf ihren Internetseiten einen neuen Dienst ein: Der ReadSpeaker liest die auf den Internetseiten eingestellten Texte vor.

Ab sofort können die Besucherinnen und Besucher der Internetseiten der beiden Ministerien einen Knopf anklicken. Damit können sie Textbereiche markieren und sich diese vorlesen lassen. Dabei werden alle Inhalte, die vorgelesen werden, farbig hervorgehoben und laden so zum Mitlesen beziehungsweise Anhören ein. Nicht nur Webseiten erschließen sich damit einem größeren Nutzerkreis, auch eingebundene Dokumente und PDF-Dateien liest das Programm auf Knopfdruck vor.

In Niedersachsen wird der ReadSpeaker nun u. a. von vier Ministerien, der Staatskanzlei, dem Niedersachsenportal und auf den Seiten des Niedersächsischen Landtags eingesetzt.

Ende der Pressemitteilung

Für diese vier Ministerien, für die Staatskanzlei und den Landtag ist es sicherlich erfreulich, wenn ihnen jemand zuhört. Würden die aber auch einmal mir zuhören, wäre das noch erfreulicher. Auch die neue niedersächsische Justizministerin habe ich auf einen selbst erlebten Justizskandal hingewiesen, der vor genau 10 Jahren begann. 

Damals beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft von Hannover meine beiden Computer. Nach fünf Monaten stand fest, dass ich unschuldig war. Die Kripo von Garbsen, die meine Computer untersucht hatte, fragte die Staatsanwaltschaft mehrfach schriftlich, wann meine Computer endlich ordnungsgemäß gelagert werden. Die Kripo verfüge nicht über den nötigen Lagerraum.  Einen der beiden beschlagnahmten Computer bekam ich zehn Monate nach der Beschlagnahme wieder, den zweiten nach drei Jahren. Die falsche Lagerung hatte sie unbrauchbar gemacht.  Eine Entschädigung bekam ich nicht.  Da konnte ich so oft protestieren wie ich wollte, wenn jemand antwortete, dann in Form einer Lüge. Zuzeiten der CDU/FDP-Landesregierung behauptete das Justizministerium sogar, sie habe meinen Fall noch einmal genau geprüft – obwohl die Akte längst vernichtet worden war. Eine Prüfung war also gar nicht mehr möglich. 

Ich habe auf staatsanwaltschafthannover.blogspot.com immer wieder über meinen Fall berichtet, eine Veröffentlichung wird in diesen Tagen wieder sehr häufig gelesen.  

Hier ist diese Geschichte – sie handelt von einem Verleumder aus den Reihen der CDU

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