Bündnis 13/Die Kühnen – die Prognose: Rosamunde Schostok gewinnt Stichwahl – und keiner merkt es


Die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Rosamunde Schostok hat die Stichwahl in Hannover mit 63,2 Prozent gewonnen. Diese Prognose veröffentlicht Bündnis 13/Die Kühnen kurz vor Schließung der Wahllokale, in die kaum einer gegangen ist. Die Wahlbeteiligung wird vermutlich unter 40 Prozent liegen. 

Befragt wurden bis 17 Uhr 2 436 Wahlberechtigte in allen Stadtteilen der niedersächsischen Landeshauptstadt. Roswitha Habermas, Vorsitzende des Hausfrauenbundes in Döhren, sprach für viele: „Mein Mann wollte mich leider nicht begleiten. Er hat mir vorgeworfen, dass ich meine Zeit verschwende, wenn ich zur Wahl gehe und Rosamunde wähle.“ 

Auch bei Kabarettisten ist Hannover schon vor der Wahl nicht mehr gut weggekommen. Bei einem 3sat-Festival in Mainz zogen fast alle Künstler über die niedersächsische Landeshauptstadt her, die man „nur im Suff ertragen“ könne, weil die „Angst-Psychose“ weit verbreitet sei. Rosamunde Schostok jedoch hat keine Angst vor morgen. In einem Interview mit der Neuen Presse Hannover sagte sie am Samstag: „Ich brenne darauf, ins Rathaus zu kommen.“

In den Weg wird sich ihr niemand stellen, weil kaum jemand weiß, dass sie sich auf den Weg macht.

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