Titten aus Aurich machen auch in Hannover Schlagzeilen

Die Titten sind wieder weg. Hat die „Ostfriesen-Zeitung“ (OZ) schon am 24. September 2013 gemeldet, protestiert ein Leser der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ) und wirft so diesem Blatt aus dem Madsack-Konzern eine unverständliche Langsamkeit bei der Verbreitung einer wichtigen Meldung vor. Für die HAZ waren die Titten nämlich gestern noch da.

Öffentliche Toiletten als Kunstmuseen

Kölner Stadtmagazin fragt: Wie gefährlich ist die Neuapostolische Kirche?

„Wie gefährlich ist die Neuapostolische Kirche?“ Diese Frage stellt Susanna Salber in der jüngsten Ausgabe des „Kölner Stadtmagazins“. Schon im Vorspann unterliegt die Autorin einem Irrtum. Sie behauptet, diese Glaubensgemeinschaft sei attraktiv für Menschen in Krisensituationen. Doch Erfolge bei der Mitgliederwerbung erzielt die Neuapostolische Kirche (NAK) kaum – und die von Susanna Salber angegebene Mitgliederzahl von 383 000 ist viel zu hoch. Sie dürfte in Deutschland derzeit bei 200 000 liegen, Tendenz sinkend.

Alle Fragen offen

 

Jagdterrier Mike Tjaden und JetPortCity: Mein Herrchen und die „Wilhelmshavener Zeitung“ mögen keine Kritik

Wenn dieser Heini am anderen Ende der Leine, also dieser Heinz-Peter Tjaden, einen Fehler macht (ich als Jagdterrier will links rum, er radelt rechts rum), tut er immer so, als sei nichts geschehen. Jetzt ahne ich, woher er das hat. Aus der „Wilhelmshavener Zeitung“. Die hat vorige Woche einen Bericht über die geplante „JetPortCity“ in Mariensiel veröffentlicht. In diesem Artikel wurden Behauptungen aufgestellt, die den Administrator der Seiten ig-mariensiel.de wütend machten.

Mit Vorsicht zu genießen

Nach der Bundestagswahl: Alles Zwerge außer Mutti

Titelt heute eine Zeitung aus der Hauptstadt. Denn bei der Bundestagswahl haben fast alle Parteien einen aufs Haupt bekommen. Völlig kopflos ist die FDP. Die Liberalen sind von Mutti so lange eingeschläfert worden, bis sie nicht mehr schnell genug unter dem Schafott wegkamen. Am Wahlkampf musste sich Merkel gar nicht mehr beteiligen. So was gab es in der DDR schließlich auch nicht. Sie war Chefin der besten Regierung, die es seit dem Fall der Mauer gegeben hatte. Basta.

FDP völlig kopflos

Hannover: Kann der niedersächsische Ministerpräsident die Wahl von Rosamunde Schostok noch verhindern?

Es ist in aller Rosamunde: Die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin bekam im ersten Wahlgang über 132 000 Stimmen. Das waren 48,9 Prozent. Ob Stephan Weil als ehemaliger Oberbürgermeister von Hannover und als aktueller niedersächsischer Ministerpräsident da noch was machen kann, ist fraglich. Der führte zwar die Stichwahl wieder ein und zwang so Rosamunde Schostok in den zweiten Wahlgang, aber die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin nimmt den nächsten Plakat-Anlauf. 

In aller Rosamunde

Fassen die Freien Wähler in Wilhelmshaven wieder Fuß?

Ach, was muss man manchmal für höhnische Texte hören oder lesen. Einen hat der Wilhelmshavener Ratsherr Horst Dieter Walzner von der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) nach dem Bundestags-Wahlkampfauftakt der neuen Freien Wähler (FW) in Wilhelmshaven verfasst. Walzner gehörte – wie sein Fraktionskollege Frank Uwe Walpurgis – zu den alten Freien Wählern – und sieht nun ziemlich alt aus. Der Versuch, die FW-Veranstaltung am 20. August 2013 zu sprengen, ist ebenso missglückt wie der Versuch, Tatsachen unter den Teppich zu kehren. Denn der FW-Bundestagskandidat Udo Striess-Grubert hat in Wilhelmshaven 1075 Erststimmen geholt, obwohl niemand damit gerechnet hat, dass der Vorsitzende der alten und der neuen Freien Wähler in den Bundestag einziehen könnte.

Freie Wähler brauchen mehr als ein Gesicht

Bundestagswahl in Wilhelmshaven: Ist meine Erststimme doch mehr wert als ein kleines Glas Marmelade von dem CDU-Kandidaten Hans-Werner Kammer?

Das erlebe ich auch nicht jeden Sonntag: Eine hübsche Frau ruft mir zu „Herr Tjaden, heute besteche ich Sie mal.“ Ich steige von meinem Rad, sie drückt mir ein kleines Glas Marmelade in die Hand. „Heute: Wählen gehen! CDU. ´Sonnige Grüße´ von Hans-Werner Kammer.“ Bei diesem Wahlgeschenk handelt es sich um „handgemachten Brotaufstrich mit 44 Prozent Aprikosen, 22 Prozent Orangensaft, Zucker und Geliermittel Pektin“ aus der www.diemarmeladenmanufaktur.de, die in Münster ihren Sitz hat. Hans-Werner Kammer dagegen hat bislang einen Sitz im Bundestag. Den bekam er 2009 über die CDU-Liste. Dieses Mal muss er die Wahl direkt gewinnen, sein Listenplatz reicht nicht. Wenn er so viele Erststimmen bekäme wie im Brotaufstrich Aprikosen sind, würde es reichen. Aber: Reicht solch ein Wahlgeschenk für meine Stimme? Möglicherweise nicht.

Nach dieser Begegnung vor einem Café in der Bismarckstraße habe ich beschlossen: Ich zögere meine Stimmabgabe bis zum letzten Moment hinaus. Das könnte darauf hinauslaufen, dass ich weitere Wahlgeschenke bekomme. Vielleicht sogar noch vor dem Wahllokal, das sich im evangelischen Kindergarten im Inselviertel befindet. Eine frühere Geschenkübergabe wäre mir allerdings lieber, weil ich gern Zeit hätte für einen Vergleich der Kammer-Marmelade mit den anderen Zugaben.

Als bestechlich hat sich heute auch schon mein Jagdterrier erwiesen. Er ließ sich von einer FDP-Frau mit Leckerlis füttern. Aber der ist immer bestechlich…Gestattet sei mir noch diese Bitte: Nur Frauen für die Geschenkübergabe auswählen, die so hübsch sind wie die CDU-Wahlhelferin. In dieser Hinsicht bin ich ein wenig verwöhnt…