Eine Bundesbildungsministerin als Bildungskatastrophe…


In einem Interview mit „Bild am Sonntag“ beklagt heute die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka die Tatsache, dass nur noch jeder fünfte Schüler, der die neunte Klasse besucht, die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht. Allerdings darf bezweifelt werden, dass die Ministerin ins Amt gekommen wäre, wenn die Zahl geringer wäre.

Auf die Frage „Angeblich beherrscht nur jeder fünfte Neuntklässler in Deutschland die Rechtschreibung. Was bedeutet diese Bildungskatastrophe für Deutschlands Zukunftsfähigkeit?“ reagiert Wanka so: „Schreiben und Lesen sind grundlegende Kulturtechniken, die jeder braucht – auch in einer digitalisierten Welt.“ Was wir sicherlich noch nicht gewusst haben…Weiter sagt sie: „Wer ein Wort im Internet suchen will, muss es richtig eingeben können.“ Nicht nur für Merkel, sondern auch für die Bundesbildungsministerin ist das Internet neu. Sonst würde sie nicht solch einen Blödsinn erzählen…Dann entweicht ihrem Mund noch dies: „Und auch für die Kreativität in anderen Bereichen ist es nachgewiesenermaßen wichtig, mit der eigenen Sprache vertraut zu sein. Wer nicht richtig schreiben und lesen gelernt hat, kann später schnell zum funktionalen Analphabeten werden.“ Was bei Wanka noch nicht ist, kann ja noch werden. Sie beantwortet nicht nur die Frage nicht, sie blamiert sich auch anderweitig.

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