2sechs3acht4 über Galgenhumor in Wilhelmshaven, die Kraft der Gedanken und Boßeln

Peer Steinbrück will als Bundeskanzler der Stadt Wilhelmshaven den Todesstoß versetzen, bis dahin übt sich die Stadt in Galgenhumor, preist eine Esoterikerin die Kraft der Gedanken und macht der Fedderwardergrodener Bürgerverein eine Boßeltour.

Die elfte Ausgabe hier herunterladen. Ein Projekt von www.zweisechsdreiachtvier.de

2sechs3achtvier Nummer 11 2013

Die Aprilscherz-Stadt Wilhelmshaven: Galgenhumor vor dem Untergang

Die Aprilscherz-Stadt: Verschwindet demnächst von der Landkarte, wenn Peer Steinbrück – wie angekündigt – als Bundeskanzler die deutsche Marine abschafft. Dann versteckt noch jemand die Gründungsurkunde der Stadt in einem der vielen Risse der JadeWeserPort-Kaimauer. Das ist es dann gewesen…

Galgenhumor vor dem Untergang

An Tagen wie diesen: Nach der Papst-Wahl und nach dem Ende der Abschiebepraxis

Ich bin nicht katholisch – ich bin nicht einmal religiös. Aber wenn ich im Radio höre, dass der neue Papst Franziskus I. in einer Kirche gewesen ist und dort alle glaubten, sie könnten ihren Augen nicht trauen, dann hoffe ich für die 1,2 Milliarden Katholiken, dass sie nun endlich wieder ein geistliches Oberhaupt haben, das den Sumpf aus Intrigen, Korruption und Machtkämpfen verlässt und sich darauf besinnt, was Jesus gepredigt und gelebt hat. Dieser Papst erobert die Herzen möglicherweise im Sturm wie der polnische und wie der 100-Tage-Papst. Da hoffe ich nur, dass er in seinem Amt nicht nur die ersten 100 Tage überlebt…

Ich bin auch noch nie abgeschoben worden, obwohl mir das in der Schweiz einmal angedroht worden ist. In meinem Reisepass wurde vermerkt, bis wann ich das Land wieder zu verlassen habe, ich fuhr Wochen später mit dem Zug zurück nach Mainz. An der Grenze zeigte ich meinen Personalausweis vor. Nach meinem Reisepass fragte niemand. Aber wenn ich heute im Radio höre, dass der neue niedersächsische Innenminister Familien nicht mehr auseinander reißen will, die unmenschliche Abschiebepraxis der CDU/FDP-Regierung also ein Ende hat, dann hoffe ich für die Wählerinnen und Wähler von CDU und FDP, dass sie sich beim nächsten Mal genau überlegen, wo sie ihr Kreuz machen. Die Behauptung, in der alten Regierung hätten Christen gesessen, ist offenbar ein Gerücht, sonst kennten sie den Satz: „Was du einem meiner Geringsten getan hast, das hast du mir getan“…

Ein Gerücht ist übrigens auch nur, dass die Union bei der Bundestagswahl das Bundesverfassungsgericht antreten lässt, weil dieses Gericht und nicht Angela Merkel die Richtlinien der Politik bestimmt…

Ein Beitrag für http://blogdirdeinemeinung.blogspot.com

Eberhards Freundeskreis erklärt, warum die Russen nicht gekommen sind

Backup_of_Eberhard_Menzel_Freundeskreis„Schade um unser Wilhelmshaven, es verkommt immer mehr zu einer Lachnummer in  der Bundesrepublik“, schreibt heute Bärbel Troschke in einem Leserbrief an die „Wilhelmshavener Zeitung“. Damit hat Eberhards Freundeskreis schon immer gerechnet, denn man hätte unseren hoch zu verehrenden Oberbürgermeister niemals in den Ruhestand entlassen dürfen. Zu seiner Zeit war Wilhelmshaven nie eine Lachnummer. Die paar Fehler, die Eberhard Menzel möglicherweise unter wahrscheinlich verständlichen Umständen gemacht hat, wären ihm in vier Jahren im Reinhard-Nieter-Krankenhaus verziehen worden, denn dann wird dieses Klinikum katholisch und die Katholiken haben wahrscheinlich mit Angelo Scola einen Papst, der alles unter den Teppich kehrt.

Eberhards Freundeskreis vergisst nichts

Vorauseilende Berichterstattung der „Bild“-Zeitung über die „Alternative für Deutschland“

„Dienstagabend, 21.56 Uhr in der schmucklosen Stadthalle der Kleinstadt Oberursel (Hessen): Bernd Lucke reißt strahlend die Arme hoch, lässt sich von 1200 Zuhörern bejubeln.“

Glänzt die „Bild“-Zeitung jetzt auch schon mit vorauseilender Berichterstattung? Woher will dieses Blatt wissen, was
heute Abend um 21.56 Uhr in Oberursel geschehen wird
, wenn die „Alternative für Deutschland“ ihren Bundestagswahlkampf begonnen hat, der mit der Forderung nach Abschaffung des Euro bestritten werden soll?

Geschehen in Unterbernd

Jan Josef Liefers gratuliert Til Schweiger zum „Tatort“-Rekord

liefers Gezwitschert bei Twitter: Mit diesem Gemälde gratuliert Jan Josef Liefers Til Schweiger zur „friedlichen Übernahme des Zuschauerrekords“. Wie die Hamburger reagieren, wenn sich die Münsteraner den „Tatort“-Rekord zurückholen, bleibt abzuwarten. Es muss in Ostwestfalen wahrscheinlich nur ein bisschen mehr geballert werden. Auch ein Toter, der aus einem Leichenwagen fällt, könnte Zuschauerinnen und Zuschauer vor die Mattscheibe locken.

Aufgelesen von http://blogdirdeinemeinung.blogspot.com

Mike Tjaden liest die WeZet: Kraft seiner Terriergedanken füllt sich sein Fressnapf

Heute Morgen habe ich als Jagdterrier ein Wunder erlebt. Beim Lesen der  „Wilhelmshavener Zeitung“ (WZ) füllte sich kraft meiner Gedanken mein Napf immer wieder mit Leckerlis. Das geschah, als ich die Seite 10 aufschlug. Dort stand ganz oben „Lkw-Fahrer bei Plus-Graden erfroren“. Behauptet hat das die Theologin Birgit Fingerhut bei einem überkonfessionellen Frühstückstreffen für Frauen in Jever. Das ist so etwas ähnliches wie ein übertierisches Mampfen, bei dem stets die Katzen das Sagen haben wollen.

Das Wunder von Heppens

Gott will nicht Papst werden

Ein Vatikan-Korrespondent ist in der Sixtinischen Kapelle gewesen. Darüber  berichtete er heute in der „Bild am Sonntag“.  Auch im Himmel steigt die Spannung. Gott ist etwas nervöser als sonst, sein Sohn dagegen bleibt gelassen.  Als uneheliches jüdisches Kind interessiert er sich nicht für die katholische Kirche.

Ein Bild, das immer wieder aus dem Rahmen fällt

Wenn Tote neben Kindern sitzen

Der Frage, welche psychischen Schäden Kinder davontragen, wenn sie mit diesem  „Entschlafenenwesen“ konfrontiert werden, haben sich dagegen schon viele gewidmet. Denn diese Toten werden nicht etwa im Jenseits in die Neuapostolische Kirche aufgenommen, sondern dreimal im Jahr im Diesseits bei speziellen Veranstaltungen dieser Glaubensgemeinschaft. Sogar der tote Luther soll im 19. Jahrhundert bei einem dieser „Entschlafenengottesdienste“ vorbeigeschaut haben, weil er nicht länger evangelisch sein wollte.

Jugendämter sollten sich das einmal anschauen