Zu Weihnachten: Nicht Mutti, Vati liest etwas vor


In vielen Politikerköpfen spuken immer noch längst überholte Rollenklischees herum, auch in der Werbung macht die Mutter immer noch häufiger die Wäsche und das Frühstück als der Vater.  Surfe ich durch das Internet, sehe ich bei AOL ein kleines Mädchen, das sich zu Weihnachten eine Mutti wünscht, die diesem Kind Geschichten vorliest. Während Vati Auto fahren  mit Freiheit verwechselt und deswegen nur selten zuhause ist?

Dabei kenne ich inzwischen viele Väter, die ihren Familien einige Geschichten erzählen könnten.  Da wäre zum einen der Staatsanwalt Türkay aus Hannover, der mir einfach nicht verraten will, ob ich Anfang November 2006 von seinem Chef belogen worden bin oder nicht. Auch der Chef der Hamburger Postbank könnte für Spannung unter dem Weihnachtsbaum sorgen, wenn ein angeblich verlorenes Sparbuch das Thema wäre. Ein Sozialpädagoge aus Lüneburg müsste sich wahrscheinlich Zeit bis Silvester nehmen, wenn er alle Titel aufzählen wollte, die er sich bislang hat einfallen lassen. Zu guter Letzt gäbe es noch einen Hamburger, der die Geschichte von einem verschwundenen Paket mit allerlei Knall-Effekten anreichern könnte.

Die Geschichte von Staatsanwalt Türkay

Die Geschichte der Hamburger Postbank

Die Titelstorys eines Sozialpädagogen

Die Geschichte vom verschwundenen DHL-Paket

 

 

 

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