Yes, we scan! Als ehemaliger DDR-Spion halte auch ich den Verfassungsschutz für unverzichtbar


Der Verfassungsschutz ist unverzichtbar. Sagt der neue Chef der Schreddergruppe „Lausch & Horch“. Dem stimme ich voll schlapphutmäßig zu. Da ich kein Rechtsradikaler bin, wurde ich von den Jungs während meiner Schul- und Studienzeit beobachtet. Bei diesen Beobachtungen stellte der Verfassungsschutz fest, dass ich am Bahnhofskiosk von Wilhelmshaven das „Neue Deutschland“ bestellt hatte, das dort nicht vorrätig war, weil mir das einzige Exemplar wahrscheinlich von einem Verfassungsschützer vor der verfassungsfeindlichen Nase weggeschnappt worden war. Da die Schlapphüte ein Auto hatten und ich nur eine Schülerfahrkarte für den Bus, waren sie auch schneller bei meinen Eltern als ich. Mein Vater erschrak derart ob der Missetat, die man mir vorwarf, dass er einer Durchsuchung meines Zimmers zustimmte. Das war 1971, als ich im Deutschunterricht das „Neue Deutschland“ analysieren sollte.

Das ganze Plädoyer

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